Newsletter Nr. 80, November 2011
NEWSLETTER DER AMADEU ANTONIO STIFTUNG
Ausgabe Nr. 80, November 2011
INHALTSVERZEICHNIS
1. IN EIGENER SACHE
2. MUT GEGEN RECHTE GEWALT
Wer trauert um wen?
Wuppertal: "Volles Vertrauen in die Polizei"
3. PROJEKTE FÜR DEMOKRATISCHE KULTUR
Sächsischer Förderpreis: Nominierte Projekte stehen fest
CURA unterstützt Familie Kamal Kilade
4. AMADEU ANTONIO STIFTUNG AKTIV
Mit Großmama gegen GMF
Was "darf" ich sagen?
5. AUS DER ZIVILGESELLSCHAFT
Gesamtkapital der Bürgerstiftungen wächst auf 191 Millionen Euro
no-nazi.net geht online
6. TERMINE
IMPRESSUM
1. IN EIGENER SACHE
Anetta Kahane
Liebe Leserinnen und Leser,
vielleicht ist es nicht möglich, aber wünschen kann man es sich doch: eine Welt, ein Land, ein Ort, einen politischen Moment ganz ohne Ressentiments. Der November ist der Monat, in dem dieser Wunsch bei mir immer wieder stark wird und nach einem Ausdruck sucht. Er betrifft vor allem mich selbst und die Freunde, Kollegen, Mitstreiter. Wir mögen engagiert sein gegen Rassismus und andere demokratiefeindliche Widerlichkeiten, und haben dennoch zuallererst uns selbst zu prüfen. Das ist nicht so einfach. Schwieriger jedenfalls als sich auf der moralisch sicheren Seite zu wähnen. Dieser November ist voller Konflikte, die Welt scheint ein weiteres Mal aus den Fugen zu geraten und überall regen sich Proteste gegen die Finanzindustrie. Und ich stehe da und wünsche mir vor allem, dass Ressentiments ausbleiben mögen. Zorn ja, Empörung, Ratlosigkeit, das alles brauchen wir, um uns in den Konflikten unserer Zeit zu orientieren. Aber Ressentiments - nein: die ersticken jeden Gedanken, jede Aktion, jede gute Idee.
Im November erinnern wir uns an die Pogromnacht von 1938, bei der in Deutschland vom aufgeheizten Mob Synagogen angezündet und jüdische Geschäfte zerstört wurden. Dieser Erinnerung wegen organisiert die Amadeu Antonio Stiftung jeden November die Aktionswochen gegen Antisemitismus. Auch dieses Jahr zeigen Menschen überall in Deutschland auf hunderten Veranstaltungen, dass sie sich erinnern und sich auch der Herausforderungen des modernen Antisemitismus in Gestalt der Israelfeindschaft bewusst sind. Und ein weiteres Ereignis beschäftigt uns: Am 9. November vergeben die Amadeu Antonio Stiftung, die Freudenberg Stiftung und die Sebastian Cobler Stiftung den sächsischen Förderpreis für Demokratie. Hier nimmt die Erinnerung realpolitische Züge an, denn es werden Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren. Sie tun das mit viel Mut und Kreativität, denn die Lage in Sachsen ist schwierig. Nazis sitzen in Parlamenten, in Kommunen wird die NPD oft als ganz normaler Partner behandelt und gleichzeitig wächst deren Gewaltbereitschaft. Und während sich der Freistaat in Theorien über Extremismus verheddert und die Demokratieinitiativen dabei behindert und beschädigt, dringen die Rechtsextremen immer tiefer in den Alltag ein.
Bei beiden Ereignissen scheinen die Rollen klar verteilt zu sein. Es ist gut, sich an den Holocaust zu erinnern und vor Antisemitismus heute zu warnen und es ist richtig, sich mit den Neonazis von heute auseinanderzusetzen und diejenigen herauszufordern, die es nicht oder nicht genug tun. Doch auch unter Nazigegnern gibt es Antisemitismus und unter Israelfreunden Rassismus. So klar ist es also nicht, denn dem Ressentiment kann man auch mit einer einmal gefundenen "guten" oder "richtigen" Einstellung zu den Fragen der Zeit nicht entrinnen. Und unsere Zeit ist sehr aufregend, ständig geschehen Dinge in der Welt, die in unsere gewohnten Klischees nicht passen wie der Aufbruch im Nahen Osten. Und selbst wenn sie in bekannte antikapitalistische Formeln zu passen scheinen, wie die Finanzkrise, entziehen sie sich den altbackenen schwarz-weiß-Kategorien.
Wir müssen also unsere Ressentiments jeden Tag überprüfen, so wie wir es auch bei anderen tun. Das ist nötig, damit beispielsweise die Occupy-Bewegung sich nicht von antisemitischen Verschwörungstheoretikern beeinflussen lässt. Oder unsere Arbeit gegen Rechtsextremismus oder Antisemitismus uns nicht so selbstgefällig werden lässt, wie wir es dem politischen Gegenüber zu Recht oft anlasten. Diese Zeit ist eine Herausforderung an uns alle. Sie verlangt uns viel ab und wir sollten erwachsen genug sein, gerade jetzt auf Ressentiments zu verzichten.
Das sind wir dem November schuldig.
Ihre Anetta Kahane
2. MUT GEGEN RECHTE GEWALT
Gedenktafel Spandau
Wer trauert um wen?
Am 13. November findet der alljährliche Volkstrauertag zum Gedenken an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaften statt. Wie in den letzten Jahren wird auch dieses Jahr mit dem Auflaufen von Neonazis bei öffentlichen Trauerveranstaltungen gerechnet. Außerdem planen sie eigene Veranstaltungen, bisher ist eine vom Freien Netz Süd ausgerufene Veranstaltung in Wunsiedel bekannt. Anstelle der eigentlichen Opfer wird unter anderem der Tod von SS-Soldaten beklagt, deren Täterschaft dabei keinerlei Erwähnung findet. Auch die offizielle Veranstaltung im Bundestag bietet Anlass zu Verwirrung, wird doch dort das Gedenken an die Kriegsopfer aller Nationen mit der deutschen Nationalhymne und dem Lied "Der gute Kamerad" abgeschlossen. In dieser schwierigen Gemengelage finden Neonazis viel Platz für ihre geschichtsrevisionistischen Gedenkfeiern. Aber auch Gegenproteste sind in Planung. Bisher ist der Redaktion eine vom Freien Netz Süd ausgerufene Veranstaltung der Neonazis in Wunsiedel bekannt. Auch im thüringischen Friedrichroda soll ein "nationales Heldengedenken" stattfinden, dazu hat u.a. das "Freie Netz Jena" aufgerufen.
Mehr:
www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/kommentare/wer-trauert-am-volkstrauertag-um-wen
Wuppertal: "Volles Vertrauen in die Polizei"
Der Film "Das braune Chamäleon" des Medienprojekts Wuppertal zeigt den Wandel der Neonaziszene in den vergangen Jahren. Als der Film 2010 im Wuppertaler CinemaxX zum ersten Mal gezeigt werden sollte, griffen etwa 15 bis 20 Neonazis die Vorstellung an. Die Neonazis vermummten sich und warfen Pflastersteine gegen die Fassade des Kinos. Zwei Personen wurden durch Pfefferspray verletzt. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat das Verfahren im August dieses Jahres ohne Gerichtsverhandlung eingestellt. "Vieles deutet darauf hin, dass Polizei und Staatsanwaltschaft nicht alle rechtsstaatlichen Möglichkeiten genutzt haben, um die zahlreichen Straftaten, die unter den Augen von dutzenden Zeugen geschehen sind, hinreichend zu ermitteln", kritisiert das Medienprojekt Wuppertal. Kurz nach Einstellung des Verfahrens kam es erneut zu mehreren teils schweren Überfällen. Wie ernst die lokalen Behörden das Problem nehmen, muss sich noch zeigen.Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen nun nach einem Schreiben der Rechtsvertreterin des Medienprojekts wieder aufgenommen. "Den Hinweisen und Beweisanregungen der Rechtsvertreterin wird umfassend nachgegangen", so Oberstaatsanwalt Baumert.
Mehr:
www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/wuppertal-9212
3. PROJEKTE FÜR DEMOKRATISCHE KULTUR
Zahlreiche Vereine, Projekte und Initiativen haben sich auch dieses Jahr wieder um den Sächsischen Förderpreis für Demokratie beworben. Immer bemerkenswert ist es, wie couragiert und kreativ das Engagement gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus ausfällt. Damit diese Arbeit auch weiterhin von der Amadeu Antonio Stiftung finanziell gefördert werden kann, sind wir auf Spenden angewiesen. Danke für Ihre Hilfe!
Sächsicher Förderpreis für Demokratie 2011
Sächsischer Förderpreis: Nominierte Projekte stehen fest
Am 9. November wird der Sächsische Förderpreis verliehen. 67 Initiativen haben sich für den Preis beworben, aus denen zehn nominiert wurden. Der Jury gehörten Dr. Dorothee Freudenberg, Anetta Kahane, Sebastian Krumbiegel, Rupert von Plottnitz, Wolfgang Tiefensee, Bastian Wierzioch und Prof. Dr. Andreas Zick an.
Die zehn nominierten Projekte sind:
- AG Asylsuchende Pirna
- AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus, Dresden
- Augen auf e.V., Zittau/Löbau
- Buntes Bürgerforum Limbach-Oberfrohna
- Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region
- chronik.LE, Leipzig
- Firma Klausels, Löbau
- Initiative "Bunter Schall als Widerhall", Vierkirchen
- RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V.
- Sprungbrett e.V. und der InitiatorInnenkreis des Riesaer Appells
Die Verleihung des Förderpreises findet am 9. November im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden statt.
Mehr:
www.demokratiepreis-sachsen.de/die-nominierten-2011
CURA unterstützt Familie Kamal Kilade
Nach dem Mord an Kamal K. ist für die Familie die wahrscheinlich schlimmste Zeit ihres Lebens angebrochen. Die Mutter ist mit ihren Kindern einst aus dem Irak geflohen, damit ihre Kinder "in einer sicheren Gesellschaft leben, der die Sprache des Krieges und des Blutes nicht bekannt ist". Dieser Traum ist in der Nacht zum 24. Oktober 2010 auf die grausamste Art beendet worden: Kamal wurde von Neonazis ermordet. Der Opferfonds CURA kann hier leider nur finanziell helfen, doch das Geld ist nötig, damit die Familie umziehen und so zumindest versuchen kann, noch einmal von vorne zu beginnen
Mehr:
www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/die-arbeit-des-opferfonds-cura-1
4. AMADEU ANTONIO STIFTUNG AKTIV
Mit Großoma gegen GMF
Mit Großmama gegen GMF
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit - ein im wissenschaftlichen Kontext in den letzten Jahren viel diskutiertes Konzept. Darunter versammeln sich Begriffe wie Antisemitismus, Antiziganismus, die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen, die Feindschaft gegen Obdachlose, Heterosexismus/Homophobie, Nationalismus, Rassismus, antimuslimischer Rassismus und Sexismus. In dem Projekt "Chancengleichheit für alle! Ausbildung von Vielfalt- und Gleichwertigkeitscoaches" ist es gelungen, über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren, eine feste Gruppe von über 30 Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren zu etablieren, die erfolgreich an der Ausbildung teilgenommen haben. Die Publikation "Die Theorie in der Praxis" dokumentiert die Erfahrungen und Ergebnisse des Projektes und reflektiert die Übertragbarkeit des wissenschaftlichen Ansatzes GMF in die Projektarbeit. Dazu gibt es eine Flyerreihe, in der die Elemente von GMF einfach und jugendgerecht erklärt werden.
Mehr:
www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/projektergebnisse-chancengleichheit-fuer-alle
Was "darf" ich sagen?
Im November finden wieder die Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. Der Veranstaltungskalender ist über die Kampagnenseite www.aktionswochen-gegen-antisemitismus.de abrufbar. Bestimmt finden auch in Ihrer Nähe eine oder mehrere spannende Veranstaltungen rund um das Thema Antisemitismus statt. Wenn über Antisemitismus geredet wird, wird immer öfters der israelbezogene Antisemitismus erwähnt. Die Amadeu Antonio Stiftung hat im Rahmen eines Projektes einen zweitägigen Workshop dazu entwickelt, der in verschiedenen Städten sich diesem Thema annimmt. Bei vielen herrscht Verunsicherung, wenn es um das Thema Nahost und Antisemitismus geht. Was darf ich sagen, was nicht? Wo hört Kritik auf, wo fängt Antisemitismus an? Das Thema ist oft sehr emotional aufgeladen. Die Workshops wollen dem Wissen und Handlungsstrategien entgegensetzen, die ersten Erfahrungen aus den Workshops bieten Anlass zur Hoffnung.
Mehr:
www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/workshops-zu-israelbezogenem-antisemitismus
5. AUS DER ZIVILGESELLSCHAFT
Forum Bürgerstiftungen Ost 2011
Gesamtkapital der Bürgerstiftungen wächst auf 191 Millionen Euro
Am 21. Oktober fand in der Fabrik Osloer Straße das von der Amadeu Antonio Stiftung und der Aktiven Bürgerschaft organisierte Forum Bürgerstiftungen Ost statt. Mehr als 20 Vertreterinnen und Vertreter von Bürgerstiftungen aus Ostdeutschland und Berlin berichteten von ihrer Arbeit und diskutierten die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Bürgerstiftungen anhand des "Länderspiegel Bürgerstiftungen 2011". Gute Nachrichten gab es gleich zu Beginn: Auf 191 Millionen Euro ist das Gesamtkapital der Bürgerstiftungen im letzten Jahr gewachsen. Außerdem ist die Zahl der Bürgerstiftungen bundesweit auf 313 gestiegen. Die anschließenden Vorträge der Grafikerin Sandruschka zu Comics, Illustrationen und Animationen als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit und von Doris Voll (Bürgerstiftung Zwischenraum Jena) zur Kooperation mit Unternehmen stießen bei den Teilnehmenden auf reges Interesse.
Mehr:
www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/forum-buergerstiftungen-ost-1
no-nazi.net geht online
In Sozialen Netzwerken gibt es viele nette Menschen - und leider auch nicht wenige, die rechtsextreme und weitere menschenfeindliche Inhalte verbreiten. Wie können Userinnen und User darauf reagieren? Am besten kreativ, ohne sich selbst zu gefährden und ohne sich selbst auf ein menschenfeindliches Niveau herabzulassen. Um diese Fragen dreht sich ein neues Projekt der Amadeu Antonio Stiftung mit dem Titel "no-nazi.net - Für Soziale Netzwerke ohne Nazis", gefördert vom Bundesfamilienministerium und der Freudenberg Stiftung. no-nazi.net wendet sich speziell an jugendliche Userinnen und User von 13 bis 18 Jahren. Für diese bietet es Gruppen in deren Lieblingsnetzwerken an: Facebook, SchülerVZ, Jappy und Wer-kennt-wen. Hier erarbeiten wir "Gute Ideen gegen Nazis" - in Videos, Grafiken, Fotostorys, Umfragen und Quizzes. Wer über 18 ist, darf auf dem Projektblog no-nazi.net ab 1. November 2011 mitlesen und sich inspirieren lassen.
Mehr:
no-nazi.net
6. TERMINE
Mitte Oktober bis Mitte Dezember, bundesweit
"Aktionswochen gegen Antisemitismus" - Die bundesweit größte Kampagne gegen Antisemitismus. Der Veranstaltungskalender online.
Mittwoch, 2. November, Potsdam
Tagung "Ausgrenzung durch die Mittelschicht - Abwertende Einstellungen der Mitte und ihre Folgen für die Gesellschaft", u.a. mit Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer, Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg, Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 9.30 bis 18 Uhr, Anmeldung: anmeldung(at)boell-brandenburg.de
Mittwoch, 9. November, Dresden
Sächsischer Förderpreis für Demokratie, Podiumsdiskussion zum Thema "Der Staat und die Zivilgesellschaft" (15 bis 17 Uhr), feierliche Verleihung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie (18 bis 19.30 Uhr), Marta-Fraenkel-Saal, Deutsches Hygiene-Museum, Anmeldung (bis 7.11.) und Rückfragen: Thomas Olsen, info(at)amadeu-antonio-stiftung.de
Mittwoch, 9. November, Zittau
"Theresienstädter Konzertabend", Gerhart Hauptmann-Theater, Beginn 19.30 Uhr, Eintritt frei.
Donnerstag, 10. November, Pirna
Workshop "Von der Idee zur internationalen Jugendbegegnung", Aktion Zivilcourage e.V., Geschäftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes in Pirna, Badergasse 8, 18 bis 20 Uhr, Anmeldung: n.krasowska(at)aktion-zivilcourage.de
Freitag, 11. November bis Sonntag, 13. November, Hamburg
Community Media Werkstatt, u.a. mit Vortrag zum Projekt "Inklusive Medien- und Kommunikationsstrategien im ländlichen Raum" der Amadeu Antonio Stiftung (Timo Reinfrank, Swantje Tobiassen), Anmeldung: anmelden.alternativmedien.de
Freitag, 11. November bis Samstag, 12. November, Lutherstadt Wittenberg
Fachkonferenz der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus, Neustraße 7-10, Beginn 14 Uhr, Anmeldung bei der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V.
Mittwoch, 16. November, Halle
"Engagementförderung in Ostdeutschland", Franckesche Stiftungen zu Halle, Franckeplatz 1, 9.30 bis 16.30 Uhr, Anmeldung: info(at)lagfa-lsa.de
Mittwoch, 16. November, Halbe
Fachtag zum Themenfeld "Rechtsextremismus im Territorium und Strategien der Auseinandersetzung", u.a. mit Bernd Wagner (Exit-Deutschland), Bahnhofsstraße 4, 9.30 bis 16.30 Uhr, Anmeldung: bernd.wagner(at)zentrum-demokratische-kultur.de
Freitag, 18. November, Berlin
Tag der offenen Tür zum 20. Geburtstag des "antifaschistischen pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V." (apabiz), Lausitzer Straße 10, 14 bis 20 Uhr.
Dienstag, 22. November, Hannover
Fachgespräch "Rechtsextremismus und Web 2.0" des Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V., u.a. mit Anna Groß, Amadeu Antonio Stiftung, Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej), Otto-Brenner-Straße 9, 12 bis 14 Uhr. Anmeldung: info(at)idaev.de
Donnerstag, 24. November, Güstrow
Workshop " Rechtsextremismus und Rassimus in M-V", Jugendhaus Rostocker Straße, 15 bis 20 Uhr.
IMPRESSUM
Copyright (c) 2011
Redaktionsschluss: 30. Oktober 2011
Amadeu Antonio Stiftung
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Sollten Sie zur Verwendung von Spenden Fragen haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden.
Redaktion: Moritz Huber. Mitarbeit: Anna Groß, Henrike Herrmann, Anetta Kahane, Thomas Olsen, Simone Rafael, Timo Reinfrank (verantwortlich), Jan Riebe, Ernst Sommer, Nora Winter, Mia Wolf