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"ulli" <u.unger ät nadeshda.org>1. Dec 2011 12:47

Pressemitteilung des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2011 im Zeichen der UN-Behindertenrechtskonvention


Pressemitteilung Nr. 49/2011

01. Dezember 2011
Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2011 im
Zeichen der UN-Behindertenrechtskonvention
"Bereits 153 Staaten haben die UN-Behindertenrechtskonvention weltweit
unterzeichnet, 106 haben sie ratifiziert. Dies schafft Chancen, weltweit
Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen abzubauen und Teilhabe zu
ermöglichen", so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange
behinderter Menschen, Hubert Hüppe anlässlich des von den Vereinten Nationen
initiierten "Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung" am 3.
Dezember. In Deutschland habe man auf Bundesebene mit dem Nationalen
Aktionsplan der Bundesregierung einen ersten Schritt getan, so Hubert Hüppe.
Der Aktionsplan müsse allerdings noch umgesetzt und konkreter ausgestaltet
werden. "Es besteht weiterhin Handlungsbedarf in allen Lebensbereichen, vom
Wohnen, Lernen und Arbeiten bis zum Freizeitbereich", betonte der
Beauftragte. International anerkannt werde der Weg Deutschlands, eine
Staatliche Anlaufstelle, eine unabhängige Koordinierungsstelle und die
unabhängige Monitoringstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtkonvention
geschaffen zu haben. Diese Kombination suche man in vielen Staaten
vergeblich, verdeutlichte Hubert Hüppe. Insbesondere werde positiv bewertet,
dass es mit dem Inklusionsbeirat als Kernstück der Koordinierungsstelle ein
Gremium gibt, das fast ausschließlich aus Menschen mit Behinderung besteht.
Diese Form der Beteiligung sei in vielen Staaten noch nicht umgesetzt, so
der Beauftragte. Der Inklusionsbeirat reagiert auf aktuelle Entwicklungen,
die Menschen mit Behinderungen betreffen und weist die verantwortlichen
Stellen auf die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention hin. Ihm sind
außerdem beratende Fachausschüsse zu unterschiedlichen Themen zugeordnet.
Mit den Fachausschüssen bindet der Inklusionsbeirat unterschiedliche
gesellschaftliche Akteure in den Umsetzungsprozess ein. "Die
UN-Behindertenrechtskonvention kann aber nicht allein durch die geschaffenen
Institutionen mit Leben erfüllt werden. Vielmehr kommt es darauf an, dass
jeder mitmacht, Bund, Länder und Gemeinden, soziale Dienstleister,
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Kindergärten, Schulen, Kirchen und Vereine",
betonte der Beauftragte.

Herausgeber
Beauftragter der Bundesregierung
für die Belange behinderter Menschen
E-Mail presse ät behindertenbeauftragter.de
Internet www.behindertenbeauftragter.de
Telefon 030 18 527 2723
Adresse Mauerstraße 53
10117 Berlin




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