Pressemitteilung des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung: Behindertenbeauftragter der Bundesregierung zeichnet gute Beispiele in Niedersachsen aus
Pressemitteilung Nr. 39/2011
06. Oktober 2011
Behindertenbeauftragter der Bundesregierung zeichnet gute Beispiele in
Niedersachsen aus
Die Kampagne "Deutschland wird inklusiv - wir sind dabei!" des Beauftragten
der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe,
machte am gestrigen Donnerstag in Oldenburg, Lingen und Braunschweig
Station. Zusammen mit dem niedersächsischen Behindertenbeauftragten Karl
Finke besuchte Hubert Hüppe die Grundschule Nadorst in Oldenburg, das
Projekt "LinaS" und das "Haus der Begegnung" in Braunschweig. Alle Stationen
sind zuvor als gute Beispiele für ein Miteinander von Menschen mit und ohne
Behinderung ausgewählt worden. "Großes Lob an die Verantwortlichen der
Beispiele. Sie zeigen, wie Menschen mit und ohne Behinderung von Anfang an
bis ins Alter zusammen lernen und leben können. Es wird heute noch viel zu
häufig nach Begründungen gesucht, warum für Menschen mit Behinderungen
Sonderwelten nötig sein sollen. Stattdessen muss geschaut werden, wie
behinderte Menschen mitten in der Gesellschaft leben können", so Hubert
Hüppe. Die Grundschule Nadorst in Oldenburg will mit ihrem Projekt "Eine
Schule für alle!" allen Kindern des Stadtteils einen gemeinsamen Lebens- und
Lernraum durch Integrationsklassen in allen Jahrgängen bieten. Das Projekt
"LinaS" des Christophorus-Werkes Lingen e.V. zielt darauf ab, öffentliche
Vereine und Verbände in Lingen für Menschen mit Behinderung zu öffnen. Im
"Haus der Begegnung", einem Kooperationsprojekt zwischen dem Seniorenbüro
der Stadt Braunschweig und der Lebenshilfe Braunschweig, können sich seit
2009 ältere Menschen mit und ohne Behinderung im Stadtteil Bebelhof im Café
des Hauses treffen. Ausgewählt wurden die Beispiele von einem Gremium, dem
"Inklusionsbeirat" beim Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, das
ausschließlich mit behinderten Menschen besetzt ist. "Die Expertinnen und
Experten sollen selbst über die Beispiele entscheiden. Sie wissen am besten,
was inklusiv ist", so Hubert Hüppe.
Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung besucht von 2011 bis 2013 im
Rahmen seiner Kampagne "Deutschland wird inklusiv - wir sind dabei!"
inklusive Beispiele in allen Bundesländern. Informationen zur Bewerbung und
die bereits ausgewählten Beispiele sind auf der "Landkarte der inklusiven
Beispiele" (www.inklusionslandkarte.de) zu finden.
Quelle: Stadt Oldenburg
Herausgeber
Beauftragter der Bundesregierung
für die Belange behinderter Menschen
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