Pressemitteilung des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung: Behindertenbeauftragter der Bundesregierung unterstützt Antrag auf Ausweitung des barrierefreien Filmangebots
Pressemitteilung Nr. 51/2011
02. Dezember 2011
Behindertenbeauftragter der Bundesregierung unterstützt Antrag auf
Ausweitung des barrierefreien Filmangebots
"Der gestern im Bundestag beratene Antrag der Koalitionsfraktionen zur
Ausweitung des barrierefreien Filmangebots verdeutlicht das Recht von
Menschen mit Behinderung auf Kunst und Kultur. Er zeigt ebenso deutlich noch
bestehende Defizite im Bereich des barrierefreien Filmangebots auf", betonte
der Beauftagte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Hubert Hüppe.
Der Antrag stelle klar heraus, dass bestehende Anreize für barrierefreie
Filmangebote derzeit nicht ausreichend greifen und hierfür vor allem ein
fehlendes Bewusstsein der Beteiligten für die Problematik verantwortlich
ist, so der Beauftragte. "Angesichts der Kosten in Höhe von etwa 5.000? für
die Audiodeskription eines Films von 90 Minuten und zirka 1.000? für eine
Untertitelung kann die Zurückhaltung in der Filmbranche nicht an zu hohen
Mehrkosten liegen. Es ist richtig, verstärkt zu sensibilisieren und
Verpflichtungen vorzusehen, wenn sich die Situation nicht zeitnah bessert",
betonte Hubert Hüppe mit Verweis auf Forderungen aus dem Antrag.
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Beauftragter der Bundesregierung
für die Belange behinderter Menschen
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