Geringverdiener muessen frueher sterben!
Geringverdiener müssen früher sterben!
12.12.11
von Reinhold Schramm
Lebenserwartung: Geringverdiener müssen in Deutschland früher sterben! - ist dies sozial- und gesellschaftspolitisch erwünscht?
Die Lebenserwartung der Geringverdiener 2001 lag noch "durchschnittlich" bei 77,5 Jahre. Im Jahr 2010 waren es nur noch 75,5 Jahre.
Diese Entwicklung und Minderung der Lebenserwartung für arme Menschen ist von der offiziellen Lobby-Parteien- und Regierungspolitik, - noch stets uneingestanden und geleugnet -, erwünscht, entlastet sie doch die Sozialkassen zugunsten der Vermögenden und hohen Staatsbeamten (Pensionsansprüche und durchschnittlich hohe Lebenserwartung) in der Deutschland AG, - der Quandts, Porsches, Siemens und Hundts.
Soziale Armut ist ein Tötungsprogramm
Soziale Armut in den Reichtumsgesellschaften und der deutschen Hartz-IV-Gesellschaft ist ein Tötungsprogramm: In Ostdeutschland war die Reduzierung der Lebenserwartung für die Lohnabhängigen noch drastischer als in Westdeutschland. Hier sank die Lebenserwartung von 77,9 auf 74, 1 Jahre.
Gründe für die sozialpolitische Reduzierung der Lebenserwartung: Geringverdiener können sich keine ausreichenden Arztbesuche, Medikamente, Kuren oder keinen Zahnersatz leisten. Erkrankungen werden aus Armutsgründen verschleppt und nicht rechtzeitig behandelt.
Dies ist der regierenden Gesellschaftspolitik bekannt und so auch erwünscht! - siehe oben!
Keine menschenwürdige und auskömmlich bezahlte Arbeit für Ältere
Auswertungen ergaben, dass der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 60- bis 64- Jahren nur marginal gestiegen ist. Waren im März 2010 etwa 24,9 Prozent dieser Altergruppe in Lohnarbeit, so lag die Quote ihrer Beschäftigung im März 2011 bei 26,4 Prozent.
Demnach befinden sich 73,6 Prozent in keiner (bezahlten) Lohnarbeit und haben damit auch keinen Anspruch mehr, auf eine geringe Erhöhung der Altersrente. Im Gegenteil, bei einem zwangsläufigen und vorzeitigen Renteneintritt erfolgen weitere Abzüge und Reduzierungen der geringen Alters- und Armutsrente.
Von den aktuell 26,4 Prozent der Älteren arbeiten nur 18,7 Prozent in Vollzeit. Mit jedem weiteren Altersjahr nimmt die Beschäftigung ab und damit nimmt die Rentenreduzierung zu. -
Die 64-Jährigen sind aktuell nur noch zu 13,7 Prozent überhaupt in Lohnarbeit und nur zu 9,3 Prozent voll erwerbsfähig, Frauen nur noch zu 5,5 Prozent.
Demnach sind unter den 64-jährigen Männern 90,7 Prozent nicht mehr oder vereinzelt gering erwerbstätig, bei den Frauen sind bereits 94,5 Prozent ohne Erwerbstätigkeit bzw. nur vereinzelt Erwerbstätig. Entsprechend drastischer ist die Altersarmut für alleinstehende Frauen.
Die Rente mit 67 ist ein Rentenkürzungsprogramm und ein offenes Sozialverbrechen von Lobby-Regierung und Parlamentsmehrheit an der werktätigen Bevölkerung!
"Die Rente erst ab 67 ist nach wie vor nichts anderes als ein gigantisches Rentenkürzungsprogramm", sagte der Rentenexperte der Linksfraktion. Denn so könnten nur Menschen mit überdurchschnittlichen Einkommen in den Genuss der langen Rente kommen. Die Bezugsdauer für Menschen mit niedrigem Einkommen sinke dadurch deutlich.
Trotz Lohnarbeit können immer mehr Menschen kein ausreichendes Einkommen erzielen - ihnen droht somit die Altersarmt. Von diesem Schicksal sind bereits mehrere Millionen Menschen in der Reichtumsgesellschaft der Deutschland AG betroffen. - Offiziell galten im Jahr 2009 noch 2,9 Millionen Lohnabhängige in Deutschland als armutsgefährdet (- eine Untertreibung!). Das waren nach den offiziellen [und bewusst falschen] Berechnungsgrundlagen rund 7,5 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland und bereits damit etwa 250.000 Menschen mehr als im Jahr zuvor.
[Ein notwendig modifizierter Auszug.]
Quelle vgl.: dpa, dapd, oca, t-online.de am 12.12.2011: "Geringverdiener sterben früher" [- gesellschaftspolitisch erwünscht!]
http://wirtschaft.t-online.de/lebenserwartung-geringverdienerin-deutschland-sterben-frueher/id_52302900/index
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vorurteile-in-deutschland-je-reicher-desto-rabiater-1.1031916
Quelle: scharf-links, 12.12.11
http://www.scharf-links.de/41.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=20503&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=9ef0bf2fb7
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