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Auswahl: [Palästina]
Sabine Ellersick <S.ELLERSICK ät NADESHDA.org>26. Jan 2011 22:59

Der Nahe Osten und der Erfolg einer dumm-dreisten Intrige


Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin
a.D., 40670 Meerbusch


26.1.2011

Kommentar in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 25.1.11: "Wahrheit und
Selbstbetrug" von Peter Münch und SZ-Artikel vom 26.1.11: "Fast
Frieden" von Peter Münch

Süddeutsche Zeitung ein leichtes Spiel für Israel, warum nur?

Korrespondenzen und Notizen in Dokumenten aus unbekannter Quelle als
Ausgangspunkt oder Basis für einen Nahost-Friedensprozess anzugeben
(Kommentar in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 25.1.11: "Wahrheit und
Selbstbetrug" und SZ-Artikel vom 26.1.11: "Fast Frieden", beides von
Peter Münch), ist höchst unseriös und eine Demonstration der
Inkompetenz eines professionellen Journalismus, der wissen muss, auf
welches völkerrechtliches Fundament ein gerechter Frieden im Nahen
Osten zu beruhen hat und welche Instanz zuständig ist, die
glaubwürdigen Schritte für den Frieden zu tun, nämlich die
israelische Regierung.

Dubiose Dokumente, deren Ursprung niemand kennt und die die illegale
Besatzung als von den Palästinenser akzeptiert darstellt,
reproduzieren lediglich das Wunschdenken oder die Stellungnahme Israels,
keineswegs die von Palästina, wie aus dem Palästina-Lager in
Ramallah in aller Klarheit zu hören war. Sogar ohne die ablehnende
Klarstellung der Palästinenser ist offensichtlich, dass die
Öffentlichkeit vor einem Bündel Lügen steht, die keineswegs die
völkerrechtliche Position Palästinas vertritt.

Der Realismus bleibt beim Journalisten Peter Münch auf der Strecke,
der sich ganz ernsthaft - man will es nicht glauben - mit einer solchen
dumm-dreisten Intrige befasst und glaubt, dass solche aus dem Nichts
erscheinenden "Dokumente" eine Basis für einen Friedensvertrag
wären. Allerdings: Das Spiel ist neu. Genau besehen versucht die
israelische Regierung ihre Position als die Position Palästinas zu
verkaufen und dabei die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Wie
kommt es nur, dass sie dabei mit der Süddeutschen Zeitung und Peter
Münch so ein leichtes Spiel hat? Luz María De Stéfano Zuloaga de
Lenkait

Telefon 02159-1664
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