CL Startseite
Termine
Über uns
Das /CL-Netz
KuNM e.V.
Uns unterstützen
Impressum
Teilnehmen
Anmelden
Schreiben
Angenehmer lesen
RSS
Kontakt
/CL bei G+
Links
/CL-Netz Online-Medien Radio Fernsehen Zeitungen & Zeitschriften Wissen Mehr Links
Auswahl: [Mittelamerika]
DNR Redaktionsbüro Fachverteiler <info-berlin ät dnr.de>1. Jul 2005 22:38

Fw: [La Jornada] Ökotourismus-Projekt spaltet Gemeinde in Chiapas/Mexiko / "Tourismusbeauftragte arbeitet mit Bestechungsmethoden"

This is a multi-part message in MIME format.

------=_NextPart_000_000C_01C57E9E.5BC92A90
Content-Type: text/plain;
charset="iso-8859-1"
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable


http://www.free.de/bankrott/basta/n20050523.html

LA JORNADA Montag 23. Mai 2005

Tourismusbeauftragte Rosa Vacelis arbeitet mit Bestechungsmethoden=20
Noch vor dem =D6kotourismusprojekt in Roberto Barrios Spaltung unter =
Tzeltales / Vacelis zufolge soll der Plan den Campesinos zugute kommen, =
"so dass keiner mehr gezwungen ist, anderswo Arbeit zu suchen"

HERMANN BELLINGHAUSEN KORRESPONDENT

Roberto Barrios, Chiapas. 22 Mai. Das von der Regierung in diesem Dorf =
geplante "=D6kotourismus"projekt zur kommerziellen Nutzung der =
bemerkenswerten Wasserf=E4lle des Basc=E1n-Flusses hat sich schon vor =
seinem eigentlichen Beginn zu einem gravierenden Problem f=FCr all seine =
Bewohner entwickelt. Das Projekt, das vor allem den PRI-Anh=E4ngern der =
Gruppe Paz y Justicia zugute kommen wird, stellt einen neuen Faktor der =
Teilung und der Ungleichheiten zwischen den Tzeltal-Familien =
unabh=E4ngig von ihrer politischen Zugeh=F6rigkeiten dar.

Die Junta der Guten Regierung (JGB) "Neuer Samen, der produzieren wird" =
und der autonome Verwaltungsbezirk "Die Arbeit" verweisen auf Rosa =
Vacelis, die Tourismusbeauftragte der Region Palenque, als Initiatorin =
einer Kampagne, die sich durch Druckaus=FCbung und =
"=DCberzeugungsarbeit" kennzeichnet und darauf abzielt, dass die =
Anwohner ihre Zustimmung geben, ihr Dorf in ein touristisches Badeziel =
zu verwandeln.

In der ersten Maih=E4lfte besuchte die Tourismusbeauftragte Roberto =
Barrios mindestens drei Mal und verteilte Spielzeuge und =
K=FCchenwerkzeuge, spielte mit den Kindern und berief Versammlungen mit =
den Bewohnern des Dorfes, sowohl mit den PRI- als auch mit den =
PRD-Anh=E4ngern, ein, um ihnen die Idee "schmackhaft zu machen". Nach =
ihrer Abreise kam es unter den Bewohnern, die mit ihr Kontakt gehabt =
hatten, zu "Zusammenst=F6=DFen und heftigen Diskussionen". Das berichten =
Zapatistas, die ebenfalls im Dorf wohnen und Zeugen des Geschehens =
wurden.=20

Die JGB aus dem Caracol "Das f=FCr alle spricht" meint: "Jetzt will die =
Regierung ein "d=F6rfliches Zentrum" des =D6kotourismus schaffen. Dabei =
folgt sie dem gleichen konterrevolution=E4ren Prinzip wie zuvor, nur in =
neuer Verkleidung. Rosa Vacelis ist diejenige, die hier das Projekt =
vertritt."

Der autonome Rat des Bezirks "Die Arbeit" informierte die JGB dar=FCber, =
dass die Tourismusbeauftragte Urkunden ausstellt, um das Projekt =
voranzutreiben, w=E4hrend sie gleichzeitig "Freundschafts"besuche =
abstattet und mit Geschenken und Versprechungen um sich wirft, "was Teil =
ihrer Manipulationsstrategie ist", so die zapatistischen =
Verantwortlichen.

"Der =D6kotourismusplan ist ein Vorwand, um das Programm f=FCr die =
Zertifizierung Ejidaler Rechte (Procede) in das Dorf zu bringen, f=FCgen =
sie hinzu. Die Beamte hat den Bau eines Hotels mit Caba=F1as [H=FCtten], =
von Parkpl=E4tzen, Picknicktischen und Palapas, Restaurants und =
Gesch=E4ften angek=FCndigt, "'so dass keiner mehr gezwungen ist, =
anderswo Arbeit zu suchen'. Jetzt k=F6nnen die Campesinos auf die =
Touristen warten."

Am 1. Mai besuchte Vacelis die offizielle Schule, um mit den Sch=FClern =
den Kindertag zu feiern. Diese Schule allerdings stellte am selben Tag =
den Betrieb ein, da ihre Lehrer einen Streik begannen, der bis heute =
andauert," berichtet ein Mitglied der JGB, die das Problem erkl=E4rt. =
"Sie erschien mit Geschenken beladen, nahm die Kinder mit zu den =
begehrten Wasserf=E4llen, "um Abfall einzusammeln" und ihnen etwas =
=FCber ihre eigenen Wasserf=E4lle zu erz=E4hlen. Danach bekamen die =
Kleineren B=E4lle geschenkt und konnten damit im Wasser spielen. =
Vacelis' Begleiter schenkten den Kindern Stifte und Schreibhefte und =
h=E4ngten bunte Luftballons und Pi=F1atas f=FCr sie auf.=20

Am 10. Mai fielen der Beauftragten die M=FCtter des Dorfes ein und sie =
kam, um mit Waschsch=FCsseln und Geschirr zu feiern, das nicht einmal =
f=FCr alle ausreichte, was zu Problemen unter den PRI-Frauen f=FChrte. =
Die Tourismusbeauftragte kam dann noch einmal am 16. Mai zum Lehrertag, =
obwohl es gar keine Lehrer gab, und brachte noch mehr Geschirr und Eimer =
mit, um diejenigen zu bes=E4nftigen, die beim letzten Mal leer =
ausgegangen waren.=20

Neben diesen Bestechungsaktionen beruft Vacelis Versammlungen ein, auf =
denen sie die Vorz=FCge des Projektes erkl=E4rt. Dabei wird sie =
begleitet vom PRI-Anh=E4nger und amtlichen Vertreter des Dorfes, Pedro =
P=E9rez Cruz, und dem Pr=E4sidenten des Projektes, Carlos Oleta L=F3pez, =
in dessen Haus die Beauftragte und ihre Mitstreiter ein und aus gehen.

Selbst unter den PRI-Anh=E4ngern ist die Spaltung bemerkenswert. "Die =
Gegner des Projektes fordern, dass es eingestellt wird", so der Autonome =
Rat von "Die Arbeit", der sich offen und entschlossen gegen das Projekt =
ausspricht. "Wir wissen, dass sich die PRD-und PRI-Anh=E4nger von den =
Mitgliedern von Paz y Justicia manipuliert f=FChlen, die das Projekt =
organisieren. Die Besuche der Tourismusbeauftragten bringen Anzeichen =
von Tod f=FCr die Dorfbewohner und die Fauna des Ortes."

Der Campesino Oleta L=F3pez spricht in den Versammlungen der =
Tourismusbeauftragten treu nach dem Mund: "Es gibt keinen Grund zur =
Beunruhigung", so seine Worte. "In Zukunft wird es hier vor Ort Arbeit =
f=FCr alle geben." Und laut Aussagen des Ejido-Vertreters P=E9rez Cruz =
bietet die Regierung zwei Alternativen, "staatlich kontrollierten =
Tourismus, und Tourismus, der in den H=E4nden der Campesinos selbst =
liegt" (in diesem Fall in den H=E4nden von Paz y Justicia, einer =
privilegierten Minderheit).

In anderen Gemeinden der Selva, wo die regionale und die Staatsregierung =
expansive =D6kotourismus-Projekte zu Dutzenden entwickeln, stehen =
Spaltungen an der Tagesordnung, die =F6konomischen Resultate jedoch sind =
sp=E4rlich. Von Agua Azul bis Web'ilj=E1 gehen die Konflikte innerhalb =
von Gemeinden mit der "touristischen Entwicklung" Hand in Hand.

Die zapatistische Junta von Roberto Barrios weist darauf hin, dass "die =
Fox-Regierung und die Regierung von Chiapas dabei sind, ein echtes =
Problem zu verursachen. Wir wissen, dass diejenigen, die tats=E4chlich =
von dem Projekt Nutzen ziehen werden, bereits Geld empfangen, aber wir =
wissen nicht wieviel."=20

Rosa Vacelis scheint Spezialistin auf diesem Gebiet zu sein; vor den =
Ejido [Gemeindeland]-Mitgliedern, die sie versammelt, br=FCstet sie sich =
mit ihrer mehr als zehnj=E4hrigen Erfahrung bei der Organisation von =
Tourismusprojekten in der Region. Mit ihrer entschlossenen Politik der =
"=DCberzeugungsarbeit" durch das Tourismusministerium versucht die =
Regierung, die Frauen und Kinder auf offensive und dem=FCtigende Art und =
Weise zu manipulieren.

"Selbst die PRI-Anh=E4nger wissen, dass mit diesem Plan Drogen, =
schlechte Ideen und Prostitution einhergehen. Es ist ein Risiko f=FCr =
die Gemeinde, so sehen sie das. Wir Zapatistas werden nicht zulassen, =
dass der Gemeinde dieser Schaden zugef=FCgt wird. Wir wissen, dass auch =
andere Ejido-Mitglieder dazu entschlossen sind, das zu verhindern. Sie =
wissen, dass sie keinen Nutzen daraus ziehen werden k=F6nnen, und das =
wird zu unserer Einigkeit beitragen", so die JGB.

Einigkeit w=FCrde dieser Gemeinde tats=E4chlich gut tun, die nach den =
Besuchen und Schritten des Friedensbeauftragten f=FCr Chiapas Luis H. =
Alvarez, des offiziellen Bezirkspr=E4sidenten von Palenque, den =
Gesandten des Sekretariats f=FCr Soziale Entwicklung, Bildung und =
Tourismus und den Anf=FChrern der paramilit=E4rischen Organisation Paz y =
Justicia systematisch gespalten ist.

***
=DCbersetzung: Katja n

------=_NextPart_000_000C_01C57E9E.5BC92A90
Content-Type: text/html;
charset="iso-8859-1"
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable

<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN">
<HTML><HEAD>
<META content=3D"text/html; charset=3Diso-8859-1" =
http-equiv=3DContent-Type>
<META content=3D"MSHTML 5.00.3700.6699" name=3DGENERATOR>
<STYLE></STYLE>
</HEAD>
<BODY>
<DIV>&nbsp;</DIV>
<DIV><A=20
href=3D"http://www.free.de/bankrott/basta/n20050523.html">http://www.free=
.de/bankrott/basta/n20050523.html</A></DIV>
<DIV>&nbsp;</DIV>
<DIV><!--StartFragment -->LA JORNADA Montag 23. Mai=20
2005<BR><BR>Tourismusbeauftragte Rosa Vacelis arbeitet mit =
Bestechungsmethoden=20
<BR>Noch vor dem =D6kotourismusprojekt in Roberto Barrios Spaltung unter =
Tzeltales=20
/ Vacelis zufolge soll der Plan den Campesinos zugute kommen, "so dass =
keiner=20
mehr gezwungen ist, anderswo Arbeit zu suchen"<BR><BR>HERMANN =
BELLINGHAUSEN=20
KORRESPONDENT<BR><BR>Roberto Barrios, Chiapas. 22 Mai. Das von der =
Regierung in=20
diesem Dorf geplante "=D6kotourismus"projekt zur kommerziellen Nutzung =
der=20
bemerkenswerten Wasserf=E4lle des Basc=E1n-Flusses hat sich schon vor =
seinem=20
eigentlichen Beginn zu einem gravierenden Problem f=FCr all seine =
Bewohner=20
entwickelt. Das Projekt, das vor allem den PRI-Anh=E4ngern der Gruppe =
Paz y=20
Justicia zugute kommen wird, stellt einen neuen Faktor der Teilung und =
der=20
Ungleichheiten zwischen den Tzeltal-Familien unabh=E4ngig von ihrer =
politischen=20
Zugeh=F6rigkeiten dar.<BR><BR>Die Junta der Guten Regierung (JGB) "Neuer =
Samen,=20
der produzieren wird" und der autonome Verwaltungsbezirk "Die Arbeit" =
verweisen=20
auf Rosa Vacelis, die Tourismusbeauftragte der Region Palenque, als =
Initiatorin=20
einer Kampagne, die sich durch Druckaus=FCbung und =
"=DCberzeugungsarbeit"=20
kennzeichnet und darauf abzielt, dass die Anwohner ihre Zustimmung =
geben, ihr=20
Dorf in ein touristisches Badeziel zu verwandeln.<BR><BR>In der ersten =
Maih=E4lfte=20
besuchte die Tourismusbeauftragte Roberto Barrios mindestens drei Mal =
und=20
verteilte Spielzeuge und K=FCchenwerkzeuge, spielte mit den Kindern und =
berief=20
Versammlungen mit den Bewohnern des Dorfes, sowohl mit den PRI- als auch =
mit den=20
PRD-Anh=E4ngern, ein, um ihnen die Idee "schmackhaft zu machen". Nach =
ihrer=20
Abreise kam es unter den Bewohnern, die mit ihr Kontakt gehabt hatten, =
zu=20
"Zusammenst=F6=DFen und heftigen Diskussionen". Das berichten =
Zapatistas, die=20
ebenfalls im Dorf wohnen und Zeugen des Geschehens wurden. <BR><BR>Die =
JGB aus=20
dem Caracol "Das f=FCr alle spricht" meint: "Jetzt will die Regierung =
ein=20
"d=F6rfliches Zentrum" des =D6kotourismus schaffen. Dabei folgt sie dem =
gleichen=20
konterrevolution=E4ren Prinzip wie zuvor, nur in neuer Verkleidung. Rosa =
Vacelis=20
ist diejenige, die hier das Projekt vertritt."<BR><BR>Der autonome Rat =
des=20
Bezirks "Die Arbeit" informierte die JGB dar=FCber, dass die =
Tourismusbeauftragte=20
Urkunden ausstellt, um das Projekt voranzutreiben, w=E4hrend sie =
gleichzeitig=20
"Freundschafts"besuche abstattet und mit Geschenken und Versprechungen =
um sich=20
wirft, "was Teil ihrer Manipulationsstrategie ist", so die =
zapatistischen=20
Verantwortlichen.<BR><BR>"Der =D6kotourismusplan ist ein Vorwand, um das =
Programm=20
f=FCr die Zertifizierung Ejidaler Rechte (Procede) in das Dorf zu =
bringen, f=FCgen=20
sie hinzu. Die Beamte hat den Bau eines Hotels mit Caba=F1as [H=FCtten], =
von=20
Parkpl=E4tzen, Picknicktischen und Palapas, Restaurants und Gesch=E4ften =

angek=FCndigt, "'so dass keiner mehr gezwungen ist, anderswo Arbeit zu =
suchen'.=20
Jetzt k=F6nnen die Campesinos auf die Touristen warten."<BR><BR>Am 1. =
Mai besuchte=20
Vacelis die offizielle Schule, um mit den Sch=FClern den Kindertag zu =
feiern.=20
Diese Schule allerdings stellte am selben Tag den Betrieb ein, da ihre =
Lehrer=20
einen Streik begannen, der bis heute andauert," berichtet ein Mitglied =
der JGB,=20
die das Problem erkl=E4rt. "Sie erschien mit Geschenken beladen, nahm =
die Kinder=20
mit zu den begehrten Wasserf=E4llen, "um Abfall einzusammeln" und ihnen =
etwas =FCber=20
ihre eigenen Wasserf=E4lle zu erz=E4hlen. Danach bekamen die Kleineren =
B=E4lle=20
geschenkt und konnten damit im Wasser spielen. Vacelis' Begleiter =
schenkten den=20
Kindern Stifte und Schreibhefte und h=E4ngten bunte Luftballons und =
Pi=F1atas f=FCr=20
sie auf. <BR><BR>Am 10. Mai fielen der Beauftragten die M=FCtter des =
Dorfes ein=20
und sie kam, um mit Waschsch=FCsseln und Geschirr zu feiern, das nicht =
einmal f=FCr=20
alle ausreichte, was zu Problemen unter den PRI-Frauen f=FChrte. Die=20
Tourismusbeauftragte kam dann noch einmal am 16. Mai zum Lehrertag, =
obwohl es=20
gar keine Lehrer gab, und brachte noch mehr Geschirr und Eimer mit, um=20
diejenigen zu bes=E4nftigen, die beim letzten Mal leer ausgegangen =
waren.=20
<BR><BR>Neben diesen Bestechungsaktionen beruft Vacelis Versammlungen =
ein, auf=20
denen sie die Vorz=FCge des Projektes erkl=E4rt. Dabei wird sie =
begleitet vom=20
PRI-Anh=E4nger und amtlichen Vertreter des Dorfes, Pedro P=E9rez Cruz, =
und dem=20
Pr=E4sidenten des Projektes, Carlos Oleta L=F3pez, in dessen Haus die =
Beauftragte=20
und ihre Mitstreiter ein und aus gehen.<BR><BR>Selbst unter den =
PRI-Anh=E4ngern=20
ist die Spaltung bemerkenswert. "Die Gegner des Projektes fordern, dass =
es=20
eingestellt wird", so der Autonome Rat von "Die Arbeit", der sich offen =
und=20
entschlossen gegen das Projekt ausspricht. "Wir wissen, dass sich die =
PRD-und=20
PRI-Anh=E4nger von den Mitgliedern von Paz y Justicia manipuliert =
f=FChlen, die das=20
Projekt organisieren. Die Besuche der Tourismusbeauftragten bringen =
Anzeichen=20
von Tod f=FCr die Dorfbewohner und die Fauna des Ortes."<BR><BR>Der =
Campesino=20
Oleta L=F3pez spricht in den Versammlungen der Tourismusbeauftragten =
treu nach dem=20
Mund: "Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung", so seine Worte. "In =
Zukunft wird=20
es hier vor Ort Arbeit f=FCr alle geben." Und laut Aussagen des =
Ejido-Vertreters=20
P=E9rez Cruz bietet die Regierung zwei Alternativen, "staatlich =
kontrollierten=20
Tourismus, und Tourismus, der in den H=E4nden der Campesinos selbst =
liegt" (in=20
diesem Fall in den H=E4nden von Paz y Justicia, einer privilegierten=20
Minderheit).<BR><BR>In anderen Gemeinden der Selva, wo die regionale und =
die=20
Staatsregierung expansive =D6kotourismus-Projekte zu Dutzenden =
entwickeln, stehen=20
Spaltungen an der Tagesordnung, die =F6konomischen Resultate jedoch sind =
sp=E4rlich.=20
Von Agua Azul bis Web'ilj=E1 gehen die Konflikte innerhalb von Gemeinden =
mit der=20
"touristischen Entwicklung" Hand in Hand.<BR><BR>Die zapatistische Junta =
von=20
Roberto Barrios weist darauf hin, dass "die Fox-Regierung und die =
Regierung von=20
Chiapas dabei sind, ein echtes Problem zu verursachen. Wir wissen, dass=20
diejenigen, die tats=E4chlich von dem Projekt Nutzen ziehen werden, =
bereits Geld=20
empfangen, aber wir wissen nicht wieviel." <BR><BR>Rosa Vacelis scheint=20
Spezialistin auf diesem Gebiet zu sein; vor den Ejido=20
[Gemeindeland]-Mitgliedern, die sie versammelt, br=FCstet sie sich mit =
ihrer mehr=20
als zehnj=E4hrigen Erfahrung bei der Organisation von Tourismusprojekten =
in der=20
Region. Mit ihrer entschlossenen Politik der "=DCberzeugungsarbeit" =
durch das=20
Tourismusministerium versucht die Regierung, die Frauen und Kinder auf =
offensive=20
und dem=FCtigende Art und Weise zu manipulieren.<BR><BR>"Selbst die =
PRI-Anh=E4nger=20
wissen, dass mit diesem Plan Drogen, schlechte Ideen und Prostitution=20
einhergehen. Es ist ein Risiko f=FCr die Gemeinde, so sehen sie das. Wir =

Zapatistas werden nicht zulassen, dass der Gemeinde dieser Schaden =
zugef=FCgt=20
wird. Wir wissen, dass auch andere Ejido-Mitglieder dazu entschlossen =
sind, das=20
zu verhindern. Sie wissen, dass sie keinen Nutzen daraus ziehen werden =
k=F6nnen,=20
und das wird zu unserer Einigkeit beitragen", so die =
JGB.<BR><BR>Einigkeit w=FCrde=20
dieser Gemeinde tats=E4chlich gut tun, die nach den Besuchen und =
Schritten des=20
Friedensbeauftragten f=FCr Chiapas Luis H. Alvarez, des offiziellen=20
Bezirkspr=E4sidenten von Palenque, den Gesandten des Sekretariats f=FCr =
Soziale=20
Entwicklung, Bildung und Tourismus und den Anf=FChrern der =
paramilit=E4rischen=20
Organisation Paz y Justicia systematisch gespalten=20
ist.<BR><BR>***<BR>=DCbersetzung: Katja <FONT color=3D#cccccc =
face=3DArial=20
size=3D2>n</FONT></DIV></BODY></HTML>

------=_NextPart_000_000C_01C57E9E.5BC92A90--
Kommentare
Bisher keine Antworten oder Kommentare.
Auswahl: [Mittelamerika]