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Sabine Ellersick <S.ELLERSICK ät NADESHDA.org>1. Feb 2011 18:17

Vedanta laesst wegen Mine auf heiligem Berg nicht locker


SURVIVAL INTERNATIONAL PRESSEMITTEILUNG

1. Februar 2011

_Vedanta lässt wegen Mine auf heiligem Berg nicht locker_

Der börsendotierte britische [2]Bergbaukonzern Vedanta wird morgen, den 2.
Februar, vor dem Obersten Gerichtshof des indischen Bundesstaats Orissa ein
Verbot anfechten, auf dem heiligen Berg des indischen Volkes der [3]Dongria
Kondh Bergbau zu betreiben.
Links:
1. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/6950
2. http://www.survivalinternational.de/about/vedanta
3. http://www.survivalinternational.de/indigene/dongria

Ende 2010 hatten die Dongria einen [4]historischen Erfolg gegen Vedanta
erzielt. Das indische Umweltministerium verweigerte dem Bergbaukonzern
damals die Eröffnung einer Bauxitmine, für die das Unternehmen Millionen
US-Dollar zu investieren bereit war. Die Begründung für das Verbot des
Projekts auf dem heiligen Berg der Dongria lautete, Vedanta habe die Rechte
der Indigenen "eklatant verachtet". Die Notlage der Dongria Kondh wurde
wiederholt mit der Situation des fiktiven Volkes der Na"vi in dem
Hollywood-Kassenschlager "Avatar" verglichen.
Links:
4. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/6392

Nach dem Erfolg für die Dongria gingen Vedanta Aluminium, eine
Tochtergesellschaft von Vedanta Resources, und die Orissa Mining Corporation
gegen die Entscheidung in Berufung. Der Einspruch richtete sich zudem gegen
eine weitere Entscheidung, welche die [5]Vergrößerung einer von Vedanta
betriebenen Aluminiumraffinerie begrenzt.
Links:
5. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/6607%E2%80%A8

Gegenüber [6]Survival International erklärte ein Angehöriger der Dongria
Kondh kürzlich: "Wir glauben nicht, dass wir gewonnen haben. Wir haben
erfahren, dass der Bergbau zwar gestoppt wurde, aber solange die Fabrik
[Raffinerie] noch da ist, können wir unser Land noch immer eines Tages
verlieren."
Links:
6. http://www.survivalinternational.de

Der Vedanta-Chef [7]Anil Agarwal, ein indischer Milliardär, traf sich vor
kurzem jeweils mit Indiens Premierminister und dem indischen Umweltminister.
Letzterer erklärte nach dem Gespräch gegenüber Journalisten, "das Kapitel
Bergbau sei abgeschlossen. Was das Erweiterungsprojekt betreffe, könne man
sich damit noch beschäftigen, " vorausgesetzt, Vedanta erfüllt einige
Bedingungen."
Links:
7. http://www.survivalinternational.de/about/anil-agarwal

Anil Agarwal wiederum ließ in einem Interview verlauten: "Niemand ist
gegenüber unserer indigenen Bevölkerung, unseren Adivasi, so einfühlsam wie
ich." Zwei unabhängige Untersuchungen, welche das indische Umweltministerium
in Auftrag gegeben hatte, kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass die [8]Pläne
Vedantas zur "Zerstörung" der Dongria Kondh führen dürften.
Links:
8. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/6369

Demonstrationen gegen Vedanta finden seit der Entscheidung weiterhin statt.
Tausende sind bereits zu den Toren von Vedantas Aluminiumraffinerie
marschiert und haben deren Schließung gefordert.

Survivals Direktor Stephen Corry erklärte: "Der Kampf der Dongria gegen
einen übermächtigen Goliath ist noch nicht vorbei. Ihre Unterstützer auf der
ganzen Welt beobachten das Geschehen aufmerksam. Im vergangenen Jahr setzten
sich Verstand und Gerechtigkeit in Niyamgiri durch. Wollen wir hoffen, dass
es weiterhin so bleibt, und Anil Agarwal schließlich seinen verheerenden
Plan aufgibt."""

Lesen Sie diese Meldung online:
http://www.survivalinternational.de/nachrichten/6950
_________________________________________________________________

_Für mehr Informationen und Bildmaterial, oder für die Verwendung des
angehängten Bildes, kontaktieren Sie bitte: _
Linda Poppe
_Tel.: _(+49) (0)30 72 29 31 08
_E-Mail: _[10]presse ät survivalinternational.de
Links:
10. mailto:presse ät survivalinternational.de

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Links:
11. mailto:presse ät survivalinternational.de

Survival International ist eine weltweit aktive
Nicht-Regierungsorganisation, die sich für die Rechte von indigenen Völkern
einsetzt.
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