Studie: China hat drittmeiste Dollarmillionaere weltweit
Studie: China hat drittmeiste Dollarmillionäre weltweit.
04.12.10
Oder: Was die deutschen und europäischen Antikommunisten und
bürgerlichen Ideologen der chinesischen feudal-bürgerlichen
Konvergenzpartei und Bourgeoisie als "Neue Ökonomische Politik" (NEP)
verkaufen.
Von Reinhold Schramm
Neue Ökonomische Politik: NEP (Abk. für russ. Nowaja Ekonomitscheskaja
Politika), das von Lenin 1921 entwickelte Programm zur Konsolidierung
der sowjet. Wirtschaft. Die NEP sah eine Mischung von privater und
sozialistischer Wirtschaftsform vor. In der Klein- und Mittelindustrie
wurden private Initiativen geduldet, ebenso in der Landwirtschaft. Auch
Ausländisches Kapital wurde ins Land geholt. In Folge dieser Maßnahmen
gelang es bis 1927, die industrielle Produktion auf den Vorkriegsstand
zu bringen. 1928 wurde die NEP aufgegeben (Fünfjahresplan,
Kollektivierung der Landwirtschaft).
In der Volksrepublik China verfügen 670.000 Familien über jeweils ein
Vermögen von mehr als einer Million US-Dollar (unbegrenzt) aufwärts.
Damit liegt die kapitalistische und imperialistische Volksrepublik China
weltweit auf Platz drei hinter den imperialistischen Vereinigten Staaten
und Japan. Die Dollarmillionäre in der Volksrepublik China machen nur
0,2 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.
Ende 2009 befanden sich in der VR China 670.000 Haushalte mit jeweils
mehr als einer Million US-Dollar Privatvermögen, bereits 60 Prozent mehr
als im Vorjahreszeitraum. Das offizielle Vermögen aller reichen
chinesischen Familien stieg im vergangenen Jahr (2009) gegenüber 2008 um
rund 28 Prozent auf 5,4 Billionen US-Dollar (5.400 Milliarden US$ - 2009).
Der in der Studie behandelte private "Reichtum" umfasst Erspartes,
Einlagen, Aktien, Obligationen, Fondsanteile, Versicherungen und
Renteninvestitionen. Er enthält weder Immobilien noch Wertgegenstände
(Hausrat, Autos oder Schmuck) und auch keine privaten Unternehmen. [Das
reale Privatvermögen der chinesischen Bourgeoisie, Aktionäre,
ökonomische und gesellschaftspolitischen Administration liegt erheblich
über den offiziellen 5,4 Billionen]
Nach Frankie Leung, Partner und Geschäftsführer der Boston Consulting
Group (BCG) in China, entspringt der schnelle Zuwachs an reichen
chinesischen Familien dem starken Wirtschaftswachstum, dem Aufstieg
privater Unternehmer und der Entwicklung des Kapitalmarktes in der
Volksrepublik China.
Laut der BCG-Studie bilden die privaten Unternehmer die Mehrheit der
Dollarmillionärsfamilien Chinas, aber auch die Zahl wohlhabender
Chinesen aus anderen Bereichen (Aktien, Immobilien etc.) sei auch
gewachsen, "zum Beispiel hohe Manager, professionelle Anleger und
unabhängige Reiche". Die Zunahme der Reichen, Millionäre und
Multimillionäre etc. habe viel mit dem boomenden Immobilienmarkt und
Aktienmarkt zu tun. Viele Personen erzielten auch durch Erbschaft ihren
Reichtum, so die offizielle Erklärung.
Demnach stammten die reichen Unternehmer hauptsächlich aus den Bereichen
Immobilien, Herstellung (Produktion und Wertschöpfung) und Rohstoffen.
Es gebe jetzt mehr Millionäre aus der Pharma- und Hightech-Industrie.
Die reichen Familien verteilten sich nicht nur auf Chinas
Küstenregionen, sondern auch Landesweit, heißt es.
CIIC: Im Jahr 2009 kam die Hälfte der chinesischen
Dollarmillionärsfamilien aus den Provinzen Guangdong, Zhejiang, Jiangsu
und Shandong, und den Städten Shanghai und Beijing. Während des zwölften
Fünfjahresplans (2011-2015) [analog Bundeshaushaltsplan in EU und
Germany - auch für Jahres-Rettungspakete und Sanierung des EU- und
Staatshaushalts etc.] sollen mehr Investitionen nach Zentral- und
Westchina fließen, damit "sich die Reichen besser auf das ganze Land
verteilen werden", heißt es bei CIIC.
"Der riesige, neue Reichtum stellt eine attraktive Möglichkeit für
Vermögensverwalter dar", sagte Leung. HongKong ist dabei ein beliebtes
Investitions- und Steuerhinterziehungsziel (- so steht es nicht im
Bericht): Zahlreiche Millionäre vom chinesischen Festland kaufen dort
auch gern Häuser. Die Stadt HongKong hat sich zu einem wichtigen
"Vermögenszentrum für neureiche Festlandchinesen gemausert" (CIIC).
"Das ist eine große Chance für ausländische Vermögensverwalter, sowie
für chinesische Vermögensverwalter, die eine Präsenz in HongKong haben",
sagte Nelson Choi, Manager der BCG.
Der BCG-Manager: "Vermögensverwalter müssen aber nachdenken, ob ihre
Fähigkeiten ihnen dabei helfen, diese Chance zu ergreifen." Denn
wohlhabende Chinesen hielten wegen der möglichen Renminbi-Aufwertung ihr
Vermögen lieber im Inland, so der harmonische Nelson Choi.
Quelle: german.china.org.cn - am 03.12.2010.
Studie: China hat drittmeiste Dollarmillionäre weltweit.
http://german.china.org.cn/business/txt/2010-12/03/content_21477224.htm
Quelle: scharf-links, 4.12.10
http://www.scharf-links.de/44.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=13532&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=1c6d1cbfbd
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