Durchbruch: Brunnen fuer Botswanas Buschleute
SURVIVAL INTERNATIONAL PRESSEMITTEILUNG
5. September 2011
_Durchbruch: Brunnen für Botswanas Buschleute _
[2]Buschleute aus dem Central Kalahari Game Reserve feiern die
Wiedereröffnung ihres Brunnens. Gegenüber [3]Survival International
berichten sie, dass sie zum ersten Mal seit neun Jahren wieder Trinkwasser
aus dem Bohrloch in Mothomelo fördern können. Dies ist nach einer
Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshof 2006 ein weiterer bedeutender
Schritt für die Rückkehr auf ihr angestammtes Land in der Kalahari-Wüste.
Links:
1.
http://www.survivalinternational.de/nachrichten/7666
2.
http://www.survivalinternational.de/indigene/buschleute
3.
http://www.survivalinternational.de
Während des längsten Gerichtsverfahrens Botswanas wurde bereits 2006 das
Recht der Buschleute bestätigt, auf ihrem Land leben zu dürfen
. Ihr [4]Menschenrecht auf Zugang zu Wasser wurde jedoch erst im Januar 2011
von Botswanas Berufungsgericht anerkannt. Mit der Unterstützung der
Organisation [5]Vox United wurde nun der Brunnen in Mothomelo wieder in
Stand gesetzt und mit einer Solarpumpe ausgestattet.
Links:
4.
http://www.survivalinternational.de/nachrichten/6928
5.
http://voxunited.org/vox-hits-clean-water-in-mothomelo
Einige Buschleute sind bereits in das Gebiet zurückgekehrt und haben im
Wasser gebadet. Nachdem der [6]Brunnen 2002 von der Regierung Botswanas
verschlossen wurde, ist dies das erste Mal, dass sie ihn nutzen können. Den
Buschleuten wurde damals untersagt den Brunnen wieder in Betrieb zu nehmen
und sie mussten somit Wasser aus Sandgruben und Melonen sammeln.
Links:
6.
http://www.survivalinternational.de/indigene/buschleute/water#main
Survival glaubt, dass die Buschleute [8]aufgrund der reichen
Diamantenvorkommen von ihrem Land vertrieben wurden. De Beers, eines der
weltweit größten Diamantenunternehmen, hielt über 25 Jahre lang eine
Konzession in der Buschleute-Gemeinde Gope. Nach der Kampagne von Survival
verkaufte De Beers 2007 die Rechte an dem Diamantenvorkommen in Gope an Gem
Diamonds.
Links:
7.
http://www.survivalinternational.de/nachrichten/7666
8.
http://www.survivalinternational.de/indigene/buschleute/diamanten#main
Gem Diamonds entwickelt nun eine Mine im Kalahari Reservat und fördert
zeitgleich neue Bohrlöcher und Brunnen. Das Unternehmen finanzierte auch in
Zusammenarbeit mit Vox United den Brunnen in Mothomelo und hatte
angekündigt, bis Ende letzten Monats drei weitere Brunnen an die Buschleute
zu übergeben. Diese sind jedoch bisher nicht nutzbar.
Survivals Direktor Stephen Corry sagte heute: "Der Zugang zu Wasser beendet
neun lange, durstige Jahre für die Buschleute. Jetzt ist es wichtig auch den
anderen Gemeinden den Zugang zu Wasser zu ermöglichen."
Lesen Sie diese Meldung online:
http://www.survivalinternational.de/nachrichten/7666
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