Deutsche Bank haelt ihr Versprechen nicht - keine Entscheidung zum Ausstieg aus der Nahrungsmittel-Spekulation!
Hallo und guten Tag,
die Deutsche Bank will uns hinhalten: Ende Januar wollte Josef Ackermann
die Entscheidung über den Ausstieg aus der Nahrungsmittel-Spekulation
bekannt geben - stattdessen schreibt der Deutsche-Bank-Chef nun: "Wir
stehen erst am Anfang der von mir zugesagten Überprüfung unseres
Geschäfts mit Agrar-Rohstoffen". In den "kommenden Monaten" will die
Deutsche Bank jetzt "eine umfassende Studie zum Thema erarbeiten" - bis
wann die Entscheidung fallen soll, bleibt völlig offen. Doch während
angeblich geprüft und diskutiert wird, sterben weltweit Menschen an
Hunger - auch als Folge der Spekulationen mit Agrar-Rohstoffen.
Die Deutsche Bank darf ihre Entscheidung nicht länger hinauszögern!
foodwatch fordert ein Ende der Geschäfte mit dem Hunger. Schließen Sie
sich dem Protest jetzt an und schreiben Sie direkt an Josef Ackermann:
http://mailings.foodwatch.de/c/5264993/1c9f0ee926747
"Wir haben uns (...) entschieden, einen breiteren Ansatz, als zunächst
geplant zu verfolgen", schreibt die Deutsche Bank in einer E-Mail an
foodwatch. Die Ankündigungen einer gründlichen Prüfung und Entscheidung
bis Ende Januar waren demnach nicht mehr als ein PR-Trick. Jetzt sollen
wir anscheinend mundtot gemacht werden: "Im Auftrag von Herrn Dr.
Ackermann möchte ich Sie bitten, von weiteren Schreiben abzusehen", so
die für Nachhaltigkeit zuständige Mitarbeiterin der Deutschen Bank in
einer E-Mail an uns. Und weiter: "Die Bank (...)lässt sich hierbei nicht
unter Druck setzen".
Wir meinen: Jetzt erst recht!
Mehr als 60.000 Menschen haben über unsere E-Mail-Aktion oder
Unterschriftenlisten bereits protestiert. Schließen Sie sich jetzt an!
Fordern auch Sie die Deutsche Bank auf, ihre unmoralischen
Spekulationsgeschäfte zu beenden:
http://mailings.foodwatch.de/c/5264993/1c9f0ee926747
Josef Ackermann hatte versprochen, den foodwatch-Report "gründlich zu
prüfen" und sich um eine "rasche und detaillierte Antwort" zu bemühen.
Doch mit der gründlichen Prüfung scheint es nicht weit her zu sein: Bei
einem Gespräch der Deutschen Bank mit foodwatch-Chef Thilo Bode und
Harald Schumann, Autor des Reports, gab ein leitender Rohstoff-Händler
ganz offen zu, dass er den foodwatch-Report zur Agrar-Spekulation nicht
einmal gelesen hatte. Bei so viel Ignoranz brauchen wir einen langen
Atem. Zeigen wir der Deutschen Bank, wie viele Menschen hinter den
Forderungen stehen - damit sie unsere Forderungen endlich ernst nimmt und
Konsequenzen zieht.
http://mailings.foodwatch.de/c/5264993/1c9f0ee926747
Klicken Sie sich rein,
Ihr foodwatch-Team
PS: Hintergrund für unseren Protest ist der umfangreiche foodwatch-Report
"Die Hungermacher", der eindrücklich belegt, wie die Spekulation mit
Agrar-Rohstoffen Hungerkrisen verschärft. Solche Studien kosten viel Geld
- und sind nur möglich, wenn wir uns zusammenschließen. Unsere große
Bitte: Seien auch Sie dabei! Unterstützen Sie foodwatch und werden Sie
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Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.