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Sabine Ellersick <S.ELLERSICK ät NADESHDA.org>20. Jan 2012 23:00

Brasilien: "Beweise fuer Angriff" auf Lager unkontaktierter Indianer


SURVIVAL INTERNATIONAL PRESSEMITTEILUNG

20. Januar 2012

_Brasilien: "Beweise für Angriff" auf Lager unkontaktierter Indianer_

Eine Untersuchung des [2]angeblichen Mordes am Kind einer unkontaktierten
Indianer-Gemeinde durch Holzfäller, hat erschreckende "Beweise für
Angriffe" tief im Amazonas-Regenwald zu Tage gefördert.
Links:
1. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8035
2. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8011

Die Beweise legen nahe, dass Holzfäller nur 400 Meter entfernt vom Lager der
[3]unkontaktierten Awá-Indianer gearbeitet haben, wo Berichten zufolge die
verbrannten Überreste eines Kindes gefunden wurden.
Links:
3. http://www.survivalinternational.de/indigene/awa/unkontaktiert-awa#main

Die brasilianische Nichtregierungsorganisation CIMI, die Anwaltskammer von
Brasilien und die Maranhao Menschenrechtsgesellschaft, die gemeinsam die
Untersuchungen durchführten, fanden zudem "viele Anzeichen dafür, dass die
Awá am Ort des berichteten Zwischenfalls gewesen sind."

Das Team entdeckte vier Feuerstellen, Kletterseile der Awá und eindeutige
Hinweise dafür, dass die Awá in der Gegend nach Honig gesucht hatten.

CIMI berichtet, dass "Traktoren von Holzfällern durch das Awá-Lager gefahren
sind und alles zerstört haben. Von den Spuren wissen wir, dass es ein großes
Fahrzeug war."

Die unkontaktierten Awá leben in einem Indianer-Schutzgebiet im
brasilianischen Amazonas, aber [4]illegale Abholzung zerstört große Teile
ihres Waldes.
Links:
4. http://www.survivalinternational.de/indigene/awa/threats#main

CIMI geht davon aus, dass ungefähr vier Familien in dem Lager gelebt haben.
Einige Mitglieder der Guajajara-Indianer leben nur etwa 6 Kilometer
entfernt, sie berichteten von dem Fund der verbrannten Körperteile.
Links:
5. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8035

Clovis Guajajara berichtete der Delegation, er sei "über die Zerstörung sehr
bestürzt". Er glaube, dass die Awá geflohen seien, nachdem sie die gerodeten
Lichtungen entdeckt hatten.

Die brasilianische Indianerschutzbehörde [6]FUNAI führt ihre eigene
Untersuchung in dem Fall durch und sagt, dass der Tod des Kindes bisher
nicht bestätigt sei.
Links:
6. http://www.survivalinternational.de/about/funai

Die Awá haben bereits in der Vergangenheit [7]brutale Übergriffe durch
Holzfäller erlebt, die ihnen mit dem Tod gedroht haben.
Links:
7. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/7719

[8]Survival International fordert von der brasilianischen Regierung, die
vielen illegalen Holzfällern auszuweisen, da sie das Überleben eines der
weltweit letzten nomadischen Jäger und Sammler-Völker bedrohen.
Links:
8. http://www.survivalinternational.de

_Hinweis an die Redaktion:_

Google Maps, die das Camp der Awá, die gerodeten Lichtungen und das Dorf der
Guajajara näher bestimmen, sind auf Nachfrage verfügbar.

Lesen Sie diese Meldung online:
http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8035
_________________________________________________________________

_Für mehr Informationen und Bildmaterial, oder für die Verwendung des
angehängten Bildes, kontaktieren Sie bitte: _
Linda Poppe
_Tel.: _(+49) (0)30 72 29 31 08
_E-Mail: _[10]presse ät survivalinternational.de
Links:
10. mailto:presse ät survivalinternational.de

Survival Deutschland
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
oder Alice Bayer (in London):
_Tel.: _(+44) (0) 20 7687 8710
_E-Mail: _[11]presse ät survivalinternational.de
Links:
11. mailto:presse ät survivalinternational.de

Survival International ist eine weltweit aktive
Nicht-Regierungsorganisation, die sich für die Rechte von indigenen Völkern
einsetzt.
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