Weihnachtsanzeige der Friedensbewegung
Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
am Rande des diesjährigen Friedenspolitischen Ratschlags in Kassel haben
wir uns darauf verständigt, wieder eine Anzeige der Friedensbewegung am
24. Dezember 2011 für die Beendigung des Afghanistan-Krieges zu
schalten, um möglichst viele Unterstützer/innen für unsere Initiative zu
gewinnen.
Hier könnt ihr den Text und die Teilnahmebedingungen herunterladen:
http://www.ag-friedensforschung.de/bewegung/Weihnachtsanzeige2011.pdf
(Der Text befindet sich auch weiter unten im ANHANG.)
Wir bitten euch herzlich darum, diese e-mail möglichst an andere
Freundinnen und Freunde weiterzuschicken und für die Anzeige zu werben.
Sie wird wie in den letzten Jahren in der Frankfurter Rundschau, im
neuen deutschland und in der jungen Welt erscheinen. Die jeweilige Größe
hängt von der Anzahl der Unterzeichner/innen ab.
Die organisatorische "Abwicklung" übernimmt wie immer die Friedens- und
Zukunftswerkstatt Frankfurt, wofür ich jetzt schon großen Dank sage.
Mit besten Grüßen
Peter Strutynski (Bundesausschuss Friedensratschlag)
ANHANG: Text der Weihnachtsanzeige 2011:
Weil wir Frieden wollen ...
Wir leben in einer Zeit größter Verunsicherung durch die dramatische
weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, verbunden mit Demokratieabbau
und der Androhung neuer Kriege.
Als Rechtfertigung für militärische Interventionen werden humanitäre
Ziele vorgeschoben.
Den wirtschaftlich und politisch Herrschenden müssen Kriegsabenteuer wie
in Afghanistan, Irak und Libyen unmöglich gemacht werden. Militärischen
Interventionen gegen Syrien und den Iran widersetzen wir uns.
Wir fordern den sofortigen und bedingungslosen Abzug der Bundeswehr aus
Afghanistan und von allen anderen Auslandseinsätzen. Waffenexporte sind
zu verbieten. Der konfliktreiche Nahe und Mittlere Osten ist in eine
atomwaffenfreie Zone umzuwandeln. Atomwaffen müssen weltweit vernichtet
werden.
Wir stellen uns dem Werben für Militär und Krieg entgegen. Es ist für
uns unerträglich, dass Krieg wieder als Fortsetzung der Politik mit
anderen Mitteln gelten soll. Wir bestehen auf der Einhaltung des
Völkerrechts und der UNO-Charta mit ihrem strikten Gewaltverbot.
Angesichts unserer Geschichte sehen wir uns in besonderem Maße zur
Wachsamkeit verpflichtet. Das schließt den Kampf gegen Rassismus,
Neonazismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit mit ein. Wir wollen
Frieden, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, Demokratie und ökologische
Vernunft durchsetzen.
... müssen wir die Politik in die eigenen Hände nehmen.
*******
Bitte Angaben machen zu:
- Name und Vorname (oder Initiative/Organisation):
- Wohnort
Ich unterstütze diese Anzeige und beteilige mich mit einer Spende an der
Finanzierung (Mindestbeitrag 20,- ¬, Organisationen und Initiativen 40,-
¬). Den Betrag werde ich auf das Konto der Friedens- und
Zukunftswerkstatt e.V., Kt. Nr.: 200081390 bei der Frankfurter Sparkasse
1822 (BLZ 500 502 01) Stichwort: Anzeige überweisen.
Bitte die Unterstützung einsenden an:
Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V.
c/o Frankfurter Gewerkschaftshaus
Wilhelm-Leuschner-Str. 69 77
60329 Frankfurt am Main
oder per e-mail: mailto:Frieden-und-Zukunft

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