Cyberwar 2.0
Newsletter vom 23.01.2012 - Cyberwar 2.0
BERLIN (Eigener Bericht) - Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik
bereitet die Kriegführung im virtuellen Raum vor. Der
militärpolitische Think Tank lädt für Anfang Mai dieses Jahres zu
einer Konferenz, die sich mit den Aufgaben und Kompetenzen des von der
Bundesregierung eingerichteten "Nationalen Cyber-Abwehrzentrums"
befassen soll. Gefordert wird, das Zentrum in die Lage zu versetzen,
nicht nur zu reagieren, sondern auch "selbst zu agieren", also etwa
Angriffe mit Computerviren durchzuführen. Die Bundesakademie für
Sicherheitspolitik kooperiert dabei eng mit der
Telekom-Tochtergesellschaft T-Systems, die bereits seit längerem an
einer gemeinsamen "Sicherheitsrahmenarchitektur" für Bundeswehr,
Polizei und Geheimdienste arbeitet. Erklärtes Ziel ist es, ein
virtuelles Netzwerk zu schaffen, das den deutschen Repressionsbehörden
ein gemeinsames Vorgehen etwa bei der Grenzüberwachung und der
Personenfahndung ermöglicht. Speziell für das deutsche Militär
entwickelt T-Systems sogenannte Führungs- und Waffeneinsatzsysteme,
die sowohl die Treffgenauigkeit erhöhen als auch die Abstimmung der
Truppen auf dem Schlachtfeld gewährleisten sollen.
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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58248