An allen deutschen Zwischenlagern muessen umgehend neue Schutzmauern gebaut werden
Medienerklärung
Bundesregierung verfügt:
An allen deutschen Zwischenlagern
müssen umgehend neue Schutzmauern gebaut werden
Deutschlands größtes Atommüll-Lager: Das "Zwischenlager Gundremmingen"
Erst späte Einsichten und "Neue Erkenntnisse über Tatmittel und
Täterverhalten" haben die Bundesregierung nach über zehn Jahren fahrlässigem
Zögerns dazu gebracht, endlich den übergroßen Gefahren, die aus den
Atommüll-Lagern drohen, etwas entgegenzusetzen. Bereits im Jahr 2011 wurden
im Zwischenlager Gorleben Castoren umgestellt, um bei einem Angriff mit
panzerfaustähnlichen Waffen etwas weniger Angriffsfläche zu bieten. Ein
Schreiben des Bundesumweltministeriums vom 15. April 2011 an die Betreiber
aller Zwischenlager war der Auslöser.
Der bisherige Schutz war kläglich
Aber weiterhin werden die Gefahren vernebelt. Das Bundesinnenministerium,
das gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium jetzt die versteckte
Initiative ergriffen hat, gesteht nicht ein, wie groß die Gefahren wirklich
sind. Den Bürgern soll es verheimlicht bleiben.
Unser schon vor Jahren geschriebenes "Memorandum: Atom-Terrorgefahr"
schließt mit diesen zwei Sätzen:
"Das Kartell des Schweigens nützt nicht unserer Sicherheit, sondern nährt
Illusionen und verhindert, daß die notwendigen technischen, wirtschaftlichen
und energiepolitischen Reformen in Gang kommen. Das ist, wenn man sich in
Ruhe die Gefahrenpotenziale durchdenkt, nicht nur lebens- sondern sogar
landesgefährlich."
http://www.atommuell-lager.de/informationen/120111-AtomTerrorgefahr.pdf
Raimund Kamm (Vorstand)
FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager
und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.
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