Ueber 2.000 t leicht radioaktive Abfaelle im Salzbergwerk Heilbronn
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http://www.umweltruf.de/news/111/news3.php3?nummer=627
Umweltruf / Europaticker, 31.1.12
Antwort der Stadtverwaltung Heilbronn auf eine Anfrage der GRÜNEN
Gemeinderatsfraktion
Über 2.000 t leicht radioaktive Abfälle im Salzbergwerk Heilbronn
Im Salzbergwerk Heilbronn wurden rund hundert mal so viel leicht
radioaktive Abfälle eingelagert wie bisher bekannt. Auch im Salzbergwerk
Bad Friedrichshall-Kochendorf wurden über 100.000 t Bauschutt und
Aushubmaterial aus dem Hanauer Brennelementwerk der NUKEM GmbH bzw. der
Siemens AG eingelagert. Das geht aus der Antwort der Stadtverwaltung
Heilbronn auf eine Anfrage der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion hervor. Im
Salzbergwerk Heilbronn befinden sich 673 t Abfälle, die nach || 97/98 und
1619 t Abfälle, die nach | 29 der Strahlenschutzverordnung "freigemessen"
wurden - d.h. ihre Strahlenbelastung liegt unterhalb der Grenzwerte im
Anhang der Verordnung. Bei den ersten handelt es sich um natürlich
vorkommende radioaktive Stoffe, bei den letzteren um Stoffe, die aus
Anlagen stammen, welche der Überwachung nach dem Atomgesetz unterliegen.
Darunter sind unter anderem leicht radioaktive Abfälle aus den
Atomkraftwerken Biblis, Gundremmingen und Phillipsburg. Sie werden als
"pelletierte Abfälle, Bauschutt, Metalle Schlacken, getrocknete Schlämme,
Arbeitsmittel (Textilien)" beschrieben.
"Die gute Nachricht steht im letzten Absatz des Antwortbriefs", erläutert
Susanne Bay, Vorsitzende der Gemeinderatsfraktion der GRÜNEN, "dort wird
erklärt, in Zukunft sei nicht mehr beabsichtigt, weitere Mengen an
freigemessenen Abfällen in der Untertagedeponie Heilbronn einzulagern
oder im Bergwerk Kochendorf zu versetzen.
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