Nach Anti-Atomkraft-Aktion: Bewaehrungsstrafen fuer Greenpeace-Aktivisten gefordert
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RP online, 20.1.12
Nach Anti-Atomkraft-Aktion
Bewährungsstrafen für Greenpeace-Aktivisten gefordert
Nach einer spektakulären Aktion im Atomkraftwerk Nogent-sur-Seine hat die
französische Justiz für neun Aktivisten der Umweltschutzorganisation
Greenpeace Bewährungsstrafen von vier bis sechs Monaten beantragt.
Außerdem sollen die sechs Frauen und drei Männer Geldstrafen zwischen
1000 und 1500 Euro zahlen, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag in der
ostfranzösischen Stadt Troyes forderte.
Den Atomkraftgegnern war es am 5. Dezember gelungen, trotz mehrerer
Sicherheitssperren auf das Gelände des Meilers an der Seine einzudringen.
Sie wollten damit auf Sicherheitsmängel in den französischen Atomanlagen
aufmerksam machen. Solche Aktionen seien nicht das geeignete Mittel, um
die Atomkraft zu hinterfragen, sagte Staatsanwalt Alex Perrin. Ziel von
Greenpeace sei es, der Bevölkerung "Angst zu machen".
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