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Auswahl: [Menschenrechte Asien]
Sabine Ellersick <S.ELLERSICK ät NADESHDA.org>17. Jan 2012 18:59

Enthuellt: Survival informierte Behoerden schon vor zwei Jahren ueber Menschensafaris


SURVIVAL INTERNATIONAL PRESSEMITTEILUNG

17. Januar 2012

_Enthüllt: Survival informierte Behörden schon vor zwei Jahren über
Menschensafaris_

Die Behörden auf den Andamanen Inseln in Indien wurden schon vor zwei Jahren
von der Menschenrechtsorganisation [2]Survival International auf die
Existenz von Menschensafaris hingewiesen - aber [3]das Problem blieb
bestehen.
Links:
1. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8029
2. http://www.survivalinternational.de
3. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8018

Am 11. Januar 2010 schrieb Survival an den Vizegouverneur der Inseln und
warnte davor, dass "einige Reiseveranstalter Touren anbieten, die das
Sichten und Zusammentreffen mit dem [4]Jarawa-Volk beinhalten."
Links:
4. http://www.survivalinternational.de/indigene/jarawa

Die Menschensafaris haben in der letzten Woche weltweite Entrüstung
ausgelöst und Politiker sowie hohe Beamte haben zur [5]"Assimilierung" der
Jarawa in die nationale Gesellschaft aufgerufen.
Links:
5. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8025

Survival erhielt auf das damalige Schreiben und spätere Aufforderungen keine
Antwort, selbst nachdem mit der lokalen Organisation SEARCH zum [6]Boykott
der Andaman Trunk Road aufgerufen wurde.
Links:
6. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/7398

Im Juli 2011 schrieb Survival nochmals in dieser "dringlichen
Angelegenheit" an die Behörden, im Zuge "großer internationaler Besorgnis um
die Lage der Jarawa und die Bedrohung, welche die Touristen darstellen." Das
Problem blieb jedoch weiterhin bestehen.

Vor vier Monaten legte auch der Sozialarbeiter Arvind Rai Sharma Beschwerde
ein, nachdem er ein Werbevideo eines Reiseanbieters gesehen hatte, indem
Jarawa-Frauen und Kinder "vor Touristen gedemütigt" wurden.
Links:
7. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8029

Gegenüber Survival sagte er: "Ich übergab den Brief persönlich an die
Behörden und traf den Leiter der Abteilung Tribal Welfare. Aber sie haben
meine Beschwerde nicht ernst genommen, obwohl es sich um so ein sensibles
Thema handelt."

Survivals Direktor Stephen Corry sagte heute: "Es ist außergewöhnlich, dass
die lokale Regierung erst jetzt das Ausmaß der "Menschensafaris" zu
begreifen scheint. Survival schrieb schon 2010 an die Verwaltung, um darauf
hinzuweisen. Wenn es ihnen ernst damit ist, das Problem endlich anzugehen,
müssen sie die Andaman Trunk Road schließen, wie es der Oberste Gerichtshof
schon vor 10 Jahren forderte. Das ist die einzige wirkliche Lösung."

Lesen Sie Survivals Briefe an die Andamanischen Behörden von 2010 ([8]pdf,
294 KB) and 2011 ([9]pdf, 229 KB)
Links:
8. http://assets.survivalinternational.org/documents/695/jan-2010.pdf
9. http://assets.survivalinternational.org/documents/694/july-2011.pdf

Lesen Sie Arvind Rai Sharmas Brief an die Andamanischen Behörden ([10]pdf,
697 KB)
Links:
10. http://assets.survivalinternational.org/documents/696/social-worker-letter.pdf

Lesen Sie diese Meldung online:
http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8029
_________________________________________________________________

_Für mehr Informationen und Bildmaterial, oder für die Verwendung des
angehängten Bildes, kontaktieren Sie bitte: _
Linda Poppe
_Tel.: _(+49) (0)30 72 29 31 08
_E-Mail: _[12]presse ät survivalinternational.de
Links:
12. mailto:presse ät survivalinternational.de

Survival Deutschland
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oder Alice Bayer (in London):
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_E-Mail: _[13]presse ät survivalinternational.de
Links:
13. mailto:presse ät survivalinternational.de

Survival International ist eine weltweit aktive
Nicht-Regierungsorganisation, die sich für die Rechte von indigenen Völkern
einsetzt.
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