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Auswahl: [Menschenrechte Afrika]
Sabine Ellersick <S.ELLERSICK ät NADESHDA.org>25. Jan 2012 19:33

Kenia: Deutscher Reiseverband verurteilt Vertreibung der Samburu


SURVIVAL INTERNATIONAL PRESSEMITTEILUNG

25. Januar 2012

Kenia: Deutscher Reiseverband verurteilt Vertreibung der Samburu

Der [2]Deutsche ReiseVerband (DRV) hat Kenias Regierung aufgefordert,
eine Lösung zur Lage des Samburu-Volkes zu finden. Die [3]gewaltsame
Vertreibung des indigenen Volkes könnte dem Tourismus in Kenia schaden.
Derzeit geben die Deutschen im Ausland mehr Geld aus als jede andere
Nation.
Links:
1. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8042
2. http://www.drv.de
3. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/7950

In einem Brief an Präsident Mwai Kibaki äußerte Jürgen Büchy, Chef des
DRV seine "große Besorgnis" über die Situation in Kenias Laikipia
Distrikt. "Tourismusentwicklung auf Kosten der Menschenrechte und der
lokalen Gemeinden... wird von der deutschen Reisebranche nicht
unterstützt", so Büchy.
[4]
Lesen Sie Büchys Brief an Kenias Präsidenten (pdf, 442 KB)
Links:
4. http://assets.survivalinternational.org/documents/699/letter-to-president-k-ibaki-by-drv-president-bchy.pdf

Kurz nachdem das Land der Samburu an zwei Naturschutzorganisationen -
[5]The Nature Conservancy (TNC) und [6]African Wildlife Foundation
(AWF) - verkauft wurde, begann eine Serie gewaltsamer Vertreibungen
durch Kenias Polizei. Tausende Samburu wurden von ihrem traditionellen
Land im Eland Downs-Gebiet ausgewiesen. Häuser wurden niedergebrannt,
Menschen überfallen und Vieh gestohlen.
Links:
5. http://www.nature.org
6. http://awf.org

Die Naturschutzorganisationen werben dafür, dass die 171 km2 große
Fläche eine Chance für Kenia sei, seinen "neusten Nationalpark" zu
schaffen, um so "den Tourismus zu stimulieren".
Links:
7. http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8042

Büchy sagte, dass die DRV-Mitglieder Kenia als ein "bedeutendes
Reiseziel" betrachten, dass es aber entscheidend wäre, dort einen
nachhaltigen Tourismus zu betreiben. Er forderte Kenias Regierung auf,
den "Samburu die Rückkehr nach Eland Downs zu erlauben und ihnen eine
Rolle in Laikipias Naturschutz zu geben".

Der DRV vertritt 80 Prozent der deutschen Reiseveranstalter und
Reiseagenturen. 2010 gaben deutsche Touristen über 60 Milliarden Euro
im Ausland aus.

Der Deutsche ReiseVerband hat von Kenias Regierung noch keine Antwort
erhalten.

Lesen Sie diese Meldung online:
http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8042
__________________________________________________________________

Für mehr Informationen und Bildmaterial, oder für die Verwendung des
angehängten Bildes, kontaktieren Sie bitte:
Linda Poppe
Tel.: (+49) (0)30 72 29 31 08
E-Mail: [9]presse ät survivalinternational.de
Links:
9. mailto:presse ät survivalinternational.de

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10405 Berlin
oder Alice Bayer (in London):
Tel.: (+44) (0) 20 7687 8710
E-Mail: [10]presse ät survivalinternational.de
Links:
10. mailto:presse ät survivalinternational.de

Survival International ist eine weltweit aktive
Nicht-Regierungsorganisation, die sich für die Rechte von indigenen
Völkern einsetzt.
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