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Auswahl: [Der Rabe Ralf]
"Rabe Ralf Onlinered." <matthias.bauer ät grueneliga.de>24. Jan 2009 23:23

Castor - ein Tagebuch. Zum erstenmal live dabei beim Anti-Atom-Protest im Wendland


Castor - ein Tagebuch

Clowns, Polizisten und ganz viel Suppe - live dabei beim Anti-Atom-Protest
im Wendland

Castor-Transport 2008 - jemand schnappt irgendwo einen Flyer auf. "Wichtige
Sache. Da fahren wir hin!" - "Man könnte doch im RABEN RALF darüber
berichten."

20. Oktober

Ein erstes Treffen für Interessierte findet im Bethanien in Kreuzberg statt.
Videos der letzten Jahre werden gezeigt, die Aktion X-tausendmal quer
vorgestellt und offene Fragen beantwortet. Das Ganze erscheint uns
allerdings etwas unorganisiert, weshalb wir uns entschließen, in einem
anderen Bus zur Auftaktdemo zu fahren. Wir entscheiden uns dafür, in den
Bussen der Grünen mitzufahren. Wir sind keine Sympathisanten, glauben aber,
dass die große Partei ein zuverlässiger "Bus-Organisator" ist.

3. November

In Berlin findet das dreitägige Endlagersymposium statt. Wir nehmen an der
Aktion "Atom-Müll on Tour" teil und ziehen mit unseren selbstgebauten
"Castor-Behältern" auf der Suche nach einem Endlager quer durch die Stadt.
Die Präsenz des Themas in unseren Köpfen wächst.

8. November

Um 8 Uhr geht es los, bepackt mit Rucksäcken voll mit warmer Kleidung,
Kleinigkeiten zum Essen, Wasser, Isomatten und Schlafsäcken. Am Hauptbahnhof
starten tatsächlich sogar fünf Busse in Richtung Wendland, voll besetzt mit
Grünen-Mitgliedern oder Mitreisenden wie uns. Im Bus werden
Anti-Atomkraft-Buttons verteilt.

Ein wenig unsicher sind wir. Haben wir genug warme Sachen eingepackt? Werden
wir Mitfahrgelegenheiten zu den Camps und zurück nach Berlin finden? Wie ist
alles organisiert? Fragen über Fragen, über denen wir schließlich
einschlafen, bis wir im nebeligen Wendland sind...

Gegen 13 Uhr gehen wir im Strom vieler Leute Richtung Gorleben. Das
Ortsschild beeindruckt: Wir sind tatsächlich da! Wie oft haben wir diesen
Namen in den Medien gehört und gelesen, jetzt sind wir selbst Teil des
Ganzen.

Es geht los. Der betont langsame Demonstrationszug bewegt sich auf einer
zwei Kilometer langen Strecke in Richtung Zwischenlager. Die Teilnehmer
könnten unterschiedlicher nicht sein: Punks, Bauern, Kinder, Großmütter,
Hunde, Clowns und Vertreter verschieden Parteien. Und doch sind sie sich in
einem völlig einig: "Atomkraft nein danke!" liest man auf fast jeder Jacke,
jeder Mütze und jedem Transparent.

Die starke Polizeipräsenz verleiht dem Szenario etwas Beklemmendes. In
dicken, schwarzen Einsatzanzügen, mit Helmen, Schlagstöcken und Kameras
bewaffnet, lassen sie die Leute vorüberziehen und bilden einen krassen
Gegensatz zur fröhlich-bunten Demo.

Besonders beeindruckend sind die Trecker. Unzählbar viele von ihnen stehen
Spalier, geschmückt mit ebenso vielen Transparenten und den für den
wendländischen Widerstand typischen Strohpuppen. Atomkraft und ein Endlager
in Gorleben will hier niemand, obwohl uns zugetragen wurde, dass längst
nicht alle Dorfbewohner an den Protesten teilnehmen. Der
Wirtschaftsaufschwung, den Gorleben als Standort für ein Zwischen- und
Endlager erlebt, lässt sie zu Hause verharren.

Die schmale Straße führt uns durch einen Kiefernwald. In den Bäumen links
und rechts der Strecke haben sich Robin-Wood-Aktivisten mit riesigen Bannern
abgeseilt. Vorbei am Zwischenlager erreichen wir eine Lichtung, auf der die
Kundgebung stattfindet. Redner melden sich zu Wort: der Landrat, ein freier
Autor, ein Vertreter der IG Metall, Sprecher/-innen verschiedener
Umweltverbände. Zwischendurch treten kleine und größere Lokalbands auf und
geben ihre Energie an die Menge weiter.

Die Redebeiträge werden von aktuellen Meldungen unterbrochen. Die Nachricht,
dass der der Transport nahe der französischen Grenze gestoppt wurde, wird
begeistert aufgenommen. Zwei Männer und eine Frau ketteten sich dort an
einem im Gleisbett versteckten Betonblock fest. Großen Applaus gab es auch
für Robin-Wood-Aktivistin Cecile Lecomte. Sie wurde zwei Tage zuvor bei
einer Kletteraktion verhaftet.

Nach der Demo trampen wir zum Camp Hitzacker. Dort gibt es, wie vielerorts,
Schlafplätze, Feuer und Verpflegung. Nach einer Stärkung durch die
"Kokerellen", ein belgisches Volxküchen-Team, nehmen wir an einem Plenum
teil. Wir erfahren von den geplante Aktionen und stehen vor der
Entscheidung: welcher Aktionsgruppe schließen wir uns an, wie soll unser
Protest aussehen? Anschließend suchen wir uns einen Schlafplatz in einem der
mit Stroh gepolsterten Zelte.

Unsere Wahl für den nächsten Tag fällt auf die Aktion "Widersetzen".
Grundsätzliche Richtlinie ist, dass die Aktion friedlich bleibt und
tatsächlich eine reine Sitzblockade ist. Uns als "Castor-Anfängerinnen"
erscheint das Herausforderung genug, außerdem freuen wir uns über die gute
Planung. Keine Spur von den oft in den Medien dargestellten Demo-Chaoten,
sondern gute Konzepte!

9. November, 0.25 Uhr

Bei der Schienenblockade an der französischen Grenze befreit die Polizei die
letzte Person aus dem Betonklotz, der Castor fährt weiter.

7.30 Uhr

Eine warme und bequeme Nacht sieht anders aus als das, was hinter uns liegt.
Draußen der berühmte Wendlandnebel. Wir stärken uns beim Frühstück,
zusammengestellt aus Lebensmittelspenden. Anschließend wird die
"Zwergen-Aktion" vorbereitet. Die Aktionsleiter stellen das Konzept vor,
Mützen werden verteilt und Blockadeübungen gemacht. Dabei begleiten uns ein
Team des NDR und einige Radioreporter. Den Organisatoren ist es wichtig zu
zeigen, dass wir gut organisiert sind. Außenstehende sollen ermutigt werden
mitzumachen, wenn sie sehen, dass Unerfahrene gut vorbereitet werden und
sich problemlos anschließen können. Nach und nach vergrößert sich die
Gruppe. Dorfbewohner kommen hinzu, Leute aus anderen Camps oder
Privatunterkünften. Viele Wendländer/-innen stellen dieser Tage ihre Betten
und Duschen zur Verfügung, bieten Fahrdienste an oder Sachspenden. Viele
sind dankbar dafür, dass sie beim Kampf um ihre Heimat so viel Hilfe
bekommen.

Wir bilden Bezugsgruppen. Niemand soll allein durch den Wald irren oder
unbemerkt von den anderen in Gewahrsam genommen werden. Unsere Gruppe
besteht aus 11 Leuten im Alter von 19 bis 49 Jahren. Studenten, Bäcker,
Hausfrauen, wir alle haben ein Ziel: Den Atommüll-Transport so lange wie
möglich aufzuhalten.

Am Infostand können wir Meldungen über bereits begonnene Sitzblockaden auf
den Schienen und vor dem Zwischenlager hören. Wir sind gespannt, nervös.
Wird alles klappen wie geplant? Besonders beschäftigt uns die Frage nach dem
Verhalten der Polizei.

Pünktlich um 14.30 Uhr geht es los. Es bilden sich drei Autokolonnen mit
verschiedenen Zielen. "Radio freies Wendland" informiert uns ununterbrochen
über den Transport und die Widerstandsgruppen. Immer wieder gibt es neue
Blockadeaktionen, immer wieder Räumungen durch die Polizei. Unterwegs nehmen
wir noch drei Clowns mit. Sie sind lustig, lockern die gespannte Stimmung
etwas auf.

Nach einem kurzen Fußmarsch kommen wir zu einer "Mahnwache" mit
Lautsprecherwagen an einem Waldrand. Wir schlagen uns durch unwegsames
Gelände und verlieren dabei einen Teil unserer Bezugsgruppe. Hubschrauber
kreisen über dem Wald. Schließlich sind wir bei einer Sitzblockade. Ein
junges Mädchen liegt schlammverschmiert auf dem Boden und hat offensichtlich
Schmerzen. Ein berittener Polizist hat sie im vollen Galopp umgerissen.

Auf allen matschigen Waldwegen galoppieren auf einmal Reiterstaffeln der
Polizei. Wir blicken hinauf zum Bahndamm. Die Polizisten haben uns längst
gesehen. Es geht drei Meter steil bergauf, überall wächst stachliges
Brombeergesträuch. Die Polizeihorden an den Schienen wirken gereizt,
schreien uns an. Niemand soll die Schienen erreichen. Egal, wir wagen es,
wir wissen, weshalb wir es tun.

Zwei, drei Schritte - wir sind am Hang, weitere fünf Schritte bergauf und
wir sind auf dem Damm. Jetzt schnell den Kopf ausgeschaltet... Auf einmal
sitzen wir auf den Schienen, halten uns aneinander fest, atmen auf. Nach und
nach schaffen es mehr und mehr Leute, sich zu uns auf die Schiene zu
kämpfen. Die anderen Demonstranten jubeln. Andere schaffen es nicht, werden
von den Polizisten den Hügel hinuntergeschubst oder brutal festgehalten. Das
umgerissene Mädchen liegt noch immer auf dem Waldboden.

Eine erste Räumungsaufforderung der Polizei, eine zweite, eine dritte. Wir
entschließen uns, wie viele andere "Zwerge", die Schienen vorläufig zu
verlassen, um handlungsfähig zu bleiben und keine sofortige Verhaftung zu
riskieren.

19.00 Uhr

An einem Bahnübergang sitzen etwa achtzig Demonstranten auf den Schienen, im
hellen Schein des auf sie gerichteten Wasserwerfers. Ein beeindruckendes
Bild. Auch die üblichen Uniformierten haben sich eingefunden und die
Sitzenden umstellt.

Ein Clown setzt sich zu den Blockierern, von der Polizei kaum beachtet. Und
so gesellen auch wir uns dazu. Ein kurzer Sprint und wir sind wieder auf den
Schienen. Andere, die plötzlich durchs Gebüsch brechen, werden von der
Polizei mit Schlägen und Schubsen aufgehalten. Es werden mehr und mehr
Polizisten. Wir werden über Lautsprecher aufgefordert zu gehen. Dreimal.
Einige stehen auf, andere werden hochgezerrt.

Wir müssen uns in einen Kreis von Polizisten begeben. Uns wird erklärt, dass
die Schienen auf Schäden untersucht werden. So lange müssten wir in dieser
Position warten. Zwei spanische Clowns sind bei uns. Irgendwie ermunternd.
Die Schienen sind heil. Nach einer Viertelstunde bekommen wir die Anweisung
den Wald zu verlassen und zur Mahnwache zu gehen. Dort sind schon viele
Demonstranten, minütlich scheinen es mehr zu werden. Immer wieder gibt es
aktuelle News über das Vorankommen des Castorzuges und die verschiedenen
Blockadeaktionen an der Strecke.

Der Castor-Zug fährt um 19.41 Uhr durch Uelzen.

Wir wärmen uns am Feuer, essen und trinken. Die Volxküche hat zahlreiche
Spenden erhalten und auch zu den Sitzenden nach Gorleben liefern die
Dorfbewohner Essen, Decken und Wärmflaschen. Die Solidarität ist
ungebrochen.

Die Sprecher der Bezugsgruppen werden zusammengerufen. Es sind jetzt viel
mehr Gruppen als noch vormittags in Hitzacker. Auf ein Kommando hin sammeln
sich alle, die weiter demonstrieren wollen, etwa 300.

Plötzlich hören wir, dass Demonstranten in der Nähe auf dem Gleis sein
müssen. Alle beginnen zu zählen, laut schreiend durch den ganzen Wald 10, 9,
8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0 - die Masse stürmt los. Polizisten kommen auf uns
zu gerannt, es ist laut im ganzen Wald. Wir laufen orientierungslos durchs
Geäst. Aus den Geräuschen schließen wir, dass es einige unserer "Zwerge"
aufs Gleis geschafft haben. Später erfahren wir, dass tatsächlich
fünfhundert Leute auf den Schienen saßen.

Wieder das alte Zählspiel. Zwar sind wir jetzt weniger, doch mindestens
genauso laut. Die Polizisten sind nervös, befürchten, dass nach dem Zählen
eine weitere Riesengruppe aus dem Wald stürmt. Nachdem wir das Spiel ein
paarmal gespielt haben, setzen wir uns an einen Bahndamm. Nur wenige Meter
von uns entfernt stehen die Polizisten. Da keiner versucht auf die Schienen
zu kommen, dulden sie uns dort.

Gelegentlich werden wir wieder in den Wald getrieben, ab und zu rennen wie
verrückt brüllende Polizeitrupps vorbei, um uns einzuschüchtern. Es ist wie
ein Katz-und-Maus-Spiel, wir werden getrieben und umkreist, dann ziehen die
Polizisten wieder ab, dasselbe Spiel beginnt von vorn. Die Polizei will uns
aus der 50-Meter-Sperrzone um den Bahndamm herum treiben. Ein Wasserwerfer
steht ganz in der Nähe. Die riesigen Flutlichter lassen die Schienen taghell
werden.

23.30 Uhr

Plötzlich geht eine Nachricht herum wie ein Lauffeuer: "Es sitzen drei Leute
auf dem ersten Castorbehälter!" Vom Castor-Newsticker wird die Nachricht
bestätigt. Jubeln, Lachen, Johlen, damit hatte keiner gerechnet. Wir denken
über die Menschen nach, die zu solchen Aktionen fähig sind. Solchen Mut und
solche Risikobereitschaft könnten wir niemals aufbringen. Kurze Zeit später
wird eine der Blockaden brutal mit Gaseinsatz geräumt, Sanitäter und Anwälte
werden nicht durchgelassen.

Als wir die Hubschrauber näher kommen hören, die dem Castorzug den Weg
leuchten, ziehen wir uns auf eine nahe gelegen Wiese zurück. Auf der Wiese
brennt ein großes Lagerfeuer. Von dort aus sehen wir den Castor an uns
vorbei rollen. Wie ein toter Geisterzug fährt er zwischen den Bäumen in
Richtung Zwischenlager. Wir fühlen uns hilflos, entkräftet und
niedergeschlagen.

Der Castorzug hat um 1.15 Uhr den Verladekran in Dannenberg erreicht.

10. November

Ziemlich gerädert wachen wir schon früh am Morgen auf. Unsere erste Tour
führt uns zur berühmten "Essowiese" in Dannenberg, wo sich neben Greenpeace
und Robin Wood auch "Radio freies Wendland" niedergelassen hat. Wir stärken
uns gegen eine Spende in der Volxküche, deren Angebot keine Wünsche offen
lässt. Eine sehr alte Frau geht herum und verteilt immer wieder neue
Lebensmittel auf den langen Tischen.

Hier gibt es auch verschiedene Zeitungen. Die Presse ist uns größtenteils
positiv gesinnt. Keine Schlagzeilen von verrückten Randalierern. Inzwischen
haben wir unsere Mitfahrgelegenheit nach Hause organisiert.

Nach einem Abstecher zu der fast schon traditionellen "Treckerblockade" in
Quickborn inklusive längerer Polizeikontrollen wollen wir zur Sitzblockade
nach Gorleben weiterfahren. Doch nach einigen Kilometern ist die Straße
wieder durch die Polizei gesperrt. Wir in zwei Bussen fallen wohl auf und
müssen anhalten. Die Busse werden durchsucht, unsere Personalien überprüft.
Das Ganze zieht sich hin. Wir sind genervt, fühlen uns schikaniert.

In Grippel sehen wir eine Aktion, die später bundesweit Schlagzeilen macht.
Mitten auf der Transportstrecke haben sich acht Mitglieder der "Bäuerlichen
Notgemeinschaft" an Betonpyramiden angekettet. Um die zwei Betonpyramiden
herum stehen etwa 100 Unterstützer, Freunde und Kinder, es werden Decken,
Kaffee und Kuchen verteilt und Spenden gesammelt. Nicht zum ersten Mal in
diesen Tagen sind wir zu Tränen gerührt über den Zusammenhalt und das
Wir-Gefühl, das allerorts vorherrscht.

Der Fortschritt bei der Befreiung der Angeketteten in Grippel ist minimal.
Die Sitzblockaden in Laase und Gorleben werden nach und nach mehr oder
weniger brutal geräumt, es entstehen kleine Kabbeleien mit den Polizisten,
die Stimmung wird zunehmend gereizter. Auch in Quickborn, so erfahren wir,
sind noch etwa 15 Trecker auf der Strecke. Der Castor-Transport soll aber
erst vom Verladekran in Dannenberg starten, wenn alle Straßenblockaden
beseitigt sind.

Da wir Berliner aus unserer Bezugsgruppe heute noch nach Hause wollen,
beschließen wir gegen 20.30 Uhr das Ende unseres Wendlandaufenthalts. Zu
diesem Zeitpunkt wird gerade die dritte Person aus der Pyramide "befreit".
Erschöpft, aber auch etwas traurig, nicht länger bleiben zu können, machen
wir uns auf den weiten Weg nach Berlin. Unterwegs hören wir Radio. Gegen 22
Uhr steht nur noch ein Traktor in Quickborn "quer". Um 22.15 Uhr wird in
Grippel der letzte Aktivist von der Pyramide entfernt. Gegen Mitternacht
gehen mehrere hundert Leute ruhig und entschlossen in Richtung Straße.
Wasserwerfer werden eingesetzt, obwohl die Demonstranten sich außerhalb der
50-Meter-Sperrzone befinden. Nachdem der Castor-Transport Laase passiert
hat, wird von der Polizei Gewalt angewendet. Ein Feld brennt.

Der erste der elf Castoren kommt um 0.25 Uhr am Zwischenlager an.

Laura Sophie Glienke
Marlis Heyer


--
DER RABE RALF - Die Berliner Umweltzeitung - Dezember 08 / Januar 09
Prenzlauer Allee 230 - 10405 Berlin - Tel. 030 / 44339147
raberalf ät grueneliga.de - www.grueneliga-berlin.de/raberalf
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