GLÜCKSÖKONOMIE BEI ROMA-/ZIGEUNERGRUPPEN
AQus CONTRASTE Nr. 309 (Juni 2010, Seite 13)
GLÜCKSÖKONOMIE BEI ROMA-/ZIGEUNERGRUPPEN
»Ich verdiene überall meine Brötchen, sogar in der Wüste«
Geld macht nicht glücklich. Das bewies bereits 1974 der US-Ökonom Richard
Easterlin, der unlängst den mit 50.000 Euro dotierten Forschungspreis für
Labor Economics vom »Institut zur Zukunft der Arbeit« erhielt. Glück, so
sein Fazit, werde nicht durch das Anhäufen von Geld erreicht, sondern durch
das so genannte Social Business. Sein Glück vermehrt demnach, wer sich für
das Glück anderer interessiert. Überprüfen wir einmal Easterlins Theorie
und wenden uns dem Glück einer ganz anderen Gruppe von Glücksökonomen zu:
den Roma-/ Zigeunerkulturen.
Von Harika Dauth, Leipzig # Betteln, Hausieren, Diebstahl oder Arbeiten
auf dem Schwarzmarkt gehört zu der Form von Glücksökonomie, die von der
Mehrheitsgesellschaft am stärksten wahrgenommen – und oft mit Illegalität
assoziiert wird. Im Folgenden ist aber nicht von Interesse, ob und in
welcher Form illegal gearbeitet wird, sondern was die Glücksökonomie
ausmacht und welche Rolle das Glück dabei spielt. Die Glücksökonomie soll
dabei zwar am Beispiel von Roma-/ Zigeunergruppen dargestellt werden, es
sind aber nicht alle Roma/Zigeuner Glücksökonomen. Grundsätzlich können
alle Menschen Glücksökonomie betreiben.
Allgemein beschreibt Glücksökonomie hier nicht einen Zustand von Glück,
der durch eine bestimmte Wirtschaftsweise ausgelöst wird, sondern eine
Wirtschaftsweise, die auf Glück basiert. Anders ausgedrückt: Bei der
Glücksökonomie geht es nicht darum möglichst glücklich zu sein, um
wirtschaftlich erfolgreich zu sein, sondern darum, beim Wirtschaften Glück
zu haben.
Die Wirtschaft der Zigeuner hängt stark von der Ökonomie der
Mehrheitsbevölkerung ab. Denn im Vergleich zu klassischen, Nahrungsmittel
produzierenden Gruppen, stellen Zigeuner ihre Nahrung nicht selbst her.
Stattdessen sind sie oft auf Dienstleistungen spezialisiert, die sie der
Mehrheitsbevölkerung anbieten. Zu ihren Branchen zählt der Kleinhandel, der
Unterhaltungssektor, und das Handwerk. Aber auch die Zigeuner, die hier
arbeiten, sind nicht alle Glücksökonomen. Was Glücksökonomen von allen
anderen unterscheidet, ist der routinierte Umgang mit unsicheren,
schwankenden Situationen, aus denen sie Profit erzielen. Wie beispielsweise
Zirkusartisten, mobile Autowäscher, Los-Verkäufer und Straßenmusiker.
Was die Glücksökonomen aber mit den meisten Zigeunern gemeinsam haben,
sind die Nischen in denen sie arbeiten, die Lücken im (trans-)nationalen
Wirtschaftssystem. Die lassen sich vor allem in wenig oder überregulierten
Systemen finden: nichtoffizielle Taxis in Großstädten zum Beispiel, oder
das Verkaufen von gebrauchten Tickets in U-Bahnhöfen. Der Bereich, der
viele Nischen und Glücksökonomen beheimatet, ist der informelle Sektor. Von
der Mehrheitsbevölkerung wird er als Ort der extrem prekären, unsicheren
Arbeitsbedingungen bezeichnet. Für die Glücksökonomen aber sind genau diese
Bedingungen mit hohen Chancen verbunden.
Kairos-Ökonomie
Olaf Günther, seines Zeichens Tsiganologe in Leipzig, nennt Glücksökonomen
deshalb auch Kairos-Ökonomen. Kairos ist in der griechischen Mythologie der
Gott
der günstigen Gelegenheit, der oft als nackter, immerzu laufender Jüngling
mit geflügelten Schuhen und einem Zopf dargestellt wird. Diesen Zopf ist
der Mensch
angehalten zu greifen – sofern es ihm nach einer günstigen Gelegenheit
verlangt.
Mitglieder der Kairos-Ökonomie entdeckt Günther daran, dass sie a) am
richtigen Ort und b) zur richtigen Zeit sind. Das unausweichliche Dilemma:
a) und b) sind geprägt durch unvorhersehbare Dynamiken. Angestellte und
andere konventionell arbeitende Menschen, müssen sich, um erfolgreich zu
sein, lediglich auf Ort und Zeit ihres stabilen Arbeitsplatzes verlassen
können. Glücksökonomen hingegen müssen sich aufgrund ihrer nicht
regulierten Arbeit ständig neu gegenüber Ort und Zeit ausrichten. Ein
Umstand, der das Risiko ihrer Arbeit erhöht. Sicherheiten, die Arbeitnehmer
in der Regel haben, kommen hier nicht zum Tragen.Oder haben Sie schon
einmal etwas von einer Schrott metall-Berufsorganisation oder einer
Schausteller-Gewerkschaft gehört?
Sicherlich, bei uns gibt es die Künstlersozialkasse. Voraussetzung für
eine Mitgliedschaft ist aber, dass die künstlerische Tätigkeit nicht nur
vorübergehend und vorwiegend im Inland ausgeübt wird. Dieselbe Sicherheit,
die der Mehrheitsgesellschaft Freiheit verspricht, würde Glücks- und
Kairosökonomen wie Roma-/Zigeunergruppen das Rückgrat brechen, indem sie
ihnen die Freiheit nähme. Eines kann als sicher gelten: Ein Glücksökonom
hat einen routinierten Umgang mit Unsicherheit, wandelnden Umgebungen und
sich permanent ändernden Umständen. Ein englischer Traveler, in dessen
Community ein Job nicht nach Stunden sondern nach Tagen bemessen wird,
sagte einmal gegenüber der Anthropologin Judith Okely: »Wenn wir Traveler
regelmäßige Jobs annähmen, würde es uns verderben«. Auch Gypsies in
Kalifornien sind der Meinung, dass regelmäßige Beschäftigungen, wie sie bei
uns klassische Bürojobs darstellen, für sie »schädlich« wären. Lohnarbeit
kommt für Zigeuner höchstens als Übergangslösung in Frage. Und wenn sie
ausnahmsweise doch einen regulären Lohn verdienen, so Thomas Acton,
Wissenschaftler, der gerne betont selbst Rom zu sein, transformieren sie
diesen in eine Form des Handels, bei dem der Verdienst eher einem
»aufgesammelten Glückshonorar« entspräche.
Für gewöhnlich aber arbeiten Roma/Zigeuner freiberuflich. Ihre Stärke ist
es, im Gegensatz zur Priorität der Mehrheitsgesellschaft, nicht auf einen
Bereich spezialisiert zu sein. Deshalb sitzen sie niemals an einem Ort fest
und widmen sich auch nicht ausschließlich einer Profession. Ihr Konzept ist
altbewährt: Learning by doing. Je mehr Berufe ausgeübt und Märkte
erschlossen werden können, desto größer sind die Vorteile, Anerkennungen
und die Chancen zu Überleben.
In Belgien beispielsweise handelt ein Manouche (Angehöriger der Sinti in
Frankreich) im Winter mit Antiquitäten. Im Frühjahr, zur Zeit des Karnevals
und der Volksfeste, ist er Musiker, am 1. Mai verkauft er Maiglöckchen und
andere Blumen. Im Sommer repariert er Stühle mit Flechtsitzen an der Küste
und macht parallel dazu Musik. Grundsätzlich können jederzeit neue
Aktivitäten hinzukommen, andere in den Hintergrund treten oder reaktiviert
werden. Diese Autonomie bringt ihnen ein Maximum an Freiheit ein,
gleichzeitig aber auch ein Höchstmaß an Unsicherheit. Im Gegensatz zur
Mehrheitsbevölkerung, die dem Glück nicht traut, arbeiten Kairos-Ökonomen
nicht mit Verträgen, langfristigen Strategien und Kalkulationen, die das
Risiko eindämmen sollen, sondern setzen auf den Moment. Was sie gerade
investieren, kann morgen schon wieder verloren sein. Anders gesagt:
Kalkuliert wird in der Glücksökonomie nicht der Kosten-Nutzen Faktor,
sondern das Risiko.
Benzinschmuggler beispielsweise, die das kostbare Öl von der irakischen
über die türkische Grenze schmuggeln, um es Zwischenhändlern zu verkaufen,
werden, selbst wenn sie den Treibstoff seit Jahren regelmäßig
transportieren, zunächst nicht die Kosten-Nutzen- Rechnung machen, sondern
zeitliche, räumliche und strukturelle Risiken erwägen. Schließlich ist ein
erfolgreicher Schmuggel abhängig von der Jahreszeit, der Frequenz der
Grenzkontrollen, den Transportmöglichkeiten (Pferd oder kein Pferd) und den
möglichen Routen. Wenn die Glücksökonomen von Grenzbeamten erwischt werden
und ihre teure Ware konfisziert wird, ist das für sie noch lange kein
Grund, das Geschäft aufzugeben. Zumindest nicht solange sie eine amilie zu
ernähren haben und kein lukrativeres Angebot bekommen.
Grenzgänger
Glücksökonomen handeln oft translokal. Das heißt sie überwinden nicht nur
unsichtbare Grenzen wie die von Kulturen und Klassen, sondern auch
physische. Grenzen, sagte einmal der französische Anthropologe Marc Augé,
sind Transiträume, die er »Nicht-Orte« nannte. Orte, die bei der
Mehrheitsgesellschaft das Bedürfnis auslösen, sich möglichst kurz an oder
bei ihnen aufzuhalten. Das können Busstationen sein, offizielle Brücken,
Schnellstraßen und Straßenränder, Bahnwaggons, Autobahn-Raststätten,
Passagen, Unterführungen, Shopping-Zentren, Parkplätze und so weiter und so
fort. Augé’s Theorie der »Nicht-Orte« besagt, dass es sich bei jenen Räumen
um keine Räume im anthropologischen Sinne handeln könne, da es ihnen an
menschlicher Interaktion, Geschichte, Identität und Relation fehle.
»Nicht-Orte«, so der Anthropologe, seien Orte der kommunikativen
Verwahrlosung. Glücksökonomen sind für Auge’s Hypothese der lebende
Gegenbeweis. Denn Bahnwaggons beispielsweise werden von ihnen nicht nur als
Transportmittel wahrgenommen, die zwei Punkte miteinander verbinden,
sondern als Orte per se, die durch den richtige Umgang und Kommunikation
mit Zugpersonal, Polizei und Passagieren erfolgreich genutzt werden können.
Während wir diese Durchgangsstationen vornehmlich nutzen, um sie zu
überqueren, transformieren Glücksökonomen sie zu Märkten und nutzen sie, um
ihre Netzwerke zu etablieren. An der griechisch-albanischen Grenze
beispielsweise verkaufen Roma und andere Glücksökonomen den Durchreisenden
gebrannte Musik-CDs für jeweils einen Euro: von griechischer Folklore über
Gypsy Compilations bis hin zu albanischer Popmusik wird hier jedes Ohr
bedient.
In der Berliner S-Bahn verdienen Roma/Zigeuner und ihre Kinder Geld, indem
sie Akkordeon spielen und, wie viele andere Musiker in der deutschen
Hauptstadt, bei jeder Haltestelle den Waggon oder Zug wechseln. Augé und
die Glücksökonomen scheinen letztlich also an den Transiträumen das gleiche
Interesse zu haben: nicht den Ort an sich, sondern sein Geschehen im
anthropologischen Sinn: die Menschen.
Vitamin B
Eine unentbehrliche Zutat für das Erfolgsrezept Glücksökonomie ist das
Vitamin B(eziehung). Denn ein Großteil der Arbeit von Roma-/Zigeunergruppen
besteht darin, Menschen auf gut Glück anzusprechen, zu diskutieren, eine
Ware oder Dienstleistung anzubieten, jemanden zum Kaufen und/oder Verkaufen
zu animieren und zu Feilschen. Das bringt mit sich, dass sie ständig auf
der Suche nach Kundschaft sind, aber auch nach neuen Möglichkeiten ihre
beruflichen Tätigkeiten
auszubauen.
Glücksökonomen sind Netzwerker. Unter traditionellen
Roma-/Zigeunerfamilien ist die zentrale ökonomische Einheit immer noch die
Kumpania, ein loser und unabhängiger Zusammenschluss mehrerer Familien zu
einer Wirtschaftsgemeinschaft, der je nach Situation erweitert oder
verkleinert werden kann. Dort werden Berufskenntnisse untereinander
vermittelt und neue Nischen erschlossen.
Im Grunde genommen ist Arbeit für Glücksökonomen wie Roma-/Zigeunergruppen
ein Kompromiss zwischen der Notwendigkeit, ein Einkommen zu erzielen und
dem Wunsch, in einem wechselnden sozioökonomischen und kulturellen Umfeld,
einen bestimmten
Lebensstil aufrecht zu erhalten. Damit deckt sich der Arbeitsstil von
Roma-/Zigeunergruppen mit einer Tendenz, die in den westlichen Ländern
zunimmt: hohe Wertschätzung von Lebensqualität und der Wunsch nach
Teilzeitarbeit, einer selbstständigen oder künstlerischen Tätigkeit. Doch,
während diese Vorstellungen
in unserem Bewusstsein stark an die Bildung gekoppelt sind, gilt das für
Roma/Zigeuner nicht immer. Entgegen unserer Vermutungen, beschreibt Okely
beispielsweise, dass der Reichtum der Traveller nicht abhängig von ihrer
Alphabetisierung sei. Im Gegenteil: Unter reichen Travellern fiel die
Alphabetisierungsrate geringer aus, als unter Ärmeren. Der Grund ist das,
was Okely »schooling« (dt.: schulische Ausbildung) und »education«
(Ausbildung durch die Familie) nennt. Für die Kairos-Adepten hat die
gängige Ausbildungsart der Mehrheitsbevölkerung wenigWert. Die Ausbildung
hingegen, die sie von der Glücksökonomie erprobten Familie oder Kumpania
bekommen, verspricht in der Ökonomie Kairos der mehr von Erfolg gekrönte
Weg zu sein.
Arbeit erfinden
Glücksökonomen werden oft dort aktiv, wo die Mehrheitsbevölkerung passiv
bleibt. Als würde Kairos, der Gott des günstigen Zeitpunkts, ihnen
zuflüstern: Hört zu! Die besten Gelegenheiten sind die Jobs, die die
anderen nicht wollen! Arbeit in diesem Sinne ist eine Chance, die man
ergreifen kann wie Kairos Zopf. Gleichzeitig erscheint sie als
Notwendigkeit und nicht als Lebenszweck. Kurz gesagt: Arbeiten um zu leben,
nicht leben um zu arbeiten. Womit sich auch erklären ließe, weshalb die
Gypsies gegenüber dem englischen Tsiganologen Michael Stewart während der
15 Monate, die er bei ihnen forschte, kein Wort über das Thema Arbeit
verloren. Denn, wenn sie zu Hause waren, redeten sie schlicht nicht über
Arbeit.
Verlassen Glücksökonomen aber das Haus, wird Arbeit im wahrsten Sinne des
Wortes gefunden. Das bedeutet auch, wenn es keine gibt, wird eine
er-funden. Frei nach dem Motto: jeder ist seines Glückes Schmied. Judith
Okely zitierte einen Englischen Traveller, der sagte: »Du könntest mich
irgendwo in der Welt absetzen, ich würde überall meine Brötchen verdienen,
sogar in der Wüste.« Tatsächlich kooperieren Zigeuner in der Wüste
Afghanistans und Irans mit dort verkehrenden Nomaden, denen sie Waren und
Dienste liefern. Dabei sind es nicht nur die unmöglichsten Orte, in denen
sieMärkte erschließen, sondern vor allemihr ständiger Kontakt zu Menschen
und potentiellen Kunden. Ausgerechnet die Menschen, die fast überall auf
der Welt von der Mehrheitsgesellschaft als rückständig und traditionell
betrachtet werden, haben die Glücks- Werte der postmodernen Gesellschaft
schon seit Jahrhunderten in ihre durchaus profitorientierte
Wirtschaftsweise integriert: Mobilität, Flexibilität und Selbstständigkeit.
Es sieht so aus als könnten wir noch eine Menge von Glücksrittern und
Roma-/Zigeunerkulturen lernen. Zum Beispiel, dass Geld manchmal, entgegen
Easterlins Theorie, doch glücklich machen kann. Und wie wir Kairos besser
am Schopfe packen können, oder zumindest eine Glückssträhne erwischen.
Kasten
Roma, Sinti oder Zigeuner?
In Deutschland und Europa ist die adäquate Bezeichnung der Roma / Zigeuner
umstritten – dies hat nicht zuletzt die Debatte um das Berliner Mahnmal
gezeigt. Viele Roma/Zigeuner empfinden den Begriff »Zigeuner« – über dessen
etymologische Herkunft nur spekuliert werden kann – als beleidigend und
propagieren stattdessen »Roma« als nichtdiskriminierende Bezeichnung. Rom
bedeutet auf Romani, der Sprache der Roma, die sich aus dem Sanskrit
ableitet, »Mensch«. Auf der anderen Seite plädieren jedoch andere Roma /
Zigeuner für die Beibehaltung der Fremdbezeichnung, da sie den Begriff
»Roma« als diskriminierend empfinden. Sie argumentieren, dass das Ethnonym
einer großen Untergruppe, nämlich der Roma,
die vor allem im 19. Jahrhundert aus Südosteuropa nach Westeuropa und
Amerika migriert sind, als Allgemeinbezeichnung generalisiert wird und
damit andere Untergruppen wie die Sinti, Kalé, Lalleri, Ashkali etc.
zurücksetzt.
Mit der offiziellen Nutzung des Begriffspaars »Roma/Zigeuner«im Text,
verweist die Autorin darauf sich wissenschaftlich differenziert mit der
Frage der adäquaten Bezeichnung der heterogenen und transethnischen
Minderheit auseinanderzusetzen, im politischen Streit aber keine Stellung
zu beziehen. Im konkreten Fall erscheint es der Autorin am sinnvollsten,
das genaue Ethnonym der jeweiligen Untergruppe wie beispielsweise
Kalderasch, Xoraxané, Manusch, Jat, Rom, aber auch schlicht Zigeuner,zu
gebrauchen.
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