Der Anti-Atom-Plan fuer die naechsten Monate
.ausgestrahlt-Newsletter
4. Januar 2012
es schreibt: Jochen Stay
Lesen, Handeln und Weiterschicken!
Liebe Freundinnen und Freunde,
zuallererst möchte ich Euch auf diesem Wege vom ganzen
.ausgestrahlt-Team die allerbesten Wünsche für das neue Jahr
übermitteln. Wir hoffen, dass sowohl Eure privaten wie Eure politischen
Wünsche fürs neue Jahr in Erfüllung gehen.
Und da Eure und unsere politische Wünsche im Bereich Atomenergie
wahrscheinlich weitgehend deckungsgleich sind, gehe ich damit gleich
dazu über, zu schildern, was in den nächsten Monaten auf uns
AtomkraftgegnerInnen zukommt.
Zwei Auseinandersetzungen stehen dabei im Mittelpunkt:
1. Der Streit um die Sicherheit und die Laufzeiten der neun noch
laufenden AKW und diverser Atomfabriken - vor allem rund um den 11.
März, Jahrestag der andauernden Fukushima-Katastrophe.
2. Das Ringen um die Atommüll-Lagerung, Castor-Transporte und das
Endlagerprojekt Gorleben.
Lies in diesem Newsletter, was schon alles in Planung ist und trag es am
besten gleich in Deinen Kalender für 2012 ein. Konkretere Infos liefern
wir in den nächsten Wochen.
Und natürlich ist unsere Aufzählung hier nicht vollständig, denn rund um
die Asse, zum Thema Atomtransporte durch Häfen, gegen AKW-Neubaupläne in
Polen, Tschechien und den Niederlanden, gegen Exportbürgschaften von
Atomtechnik und noch zu vielen anderen Aspekten der Atomkraftnutzung
sind überall Menschen aktiv und wir werden diese Themen in den nächsten
Monaten auch im Blick behalten.
Herzliche Grüße
Jochen Stay
und das ganze .ausgestrahlt-Team
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Inhalt
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1. Solidarität mit Japan am 11. Februar: Mahnwachen bundesweit
2. "Woche der Anti-Atom-Sonne" vom 3. bis 11. März
3. Bundesweite Großproteste am 11. März
4. Gorleben weiter auf der Kippe
5. Stoppt die Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus!
6. Urankonferenz am 4. Februar in Münster
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1. Solidarität mit Japan am 11. Februar: Mahnwachen bundesweit
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Die japanische Anti-Atom-Bewegung ruft für Samstag, den 11. Februar, zu
einer Großdemonstration in Tokio und zu weiteren Demos an AKW-Standorten
auf. Ganz bewusst finden diese Proteste nicht am 11. März, sondern einen
Monat früher statt, denn im März wird die Trauer um die Opfer des
Tsunamis im Mittelpunkt stehen und nicht die Atompolitik.
Wir rufen dazu auf, am 11.Februar in möglichst vielen Orten bundesweit
mit Mahnwachen die Verbundenheit mit den Protesten in Japan herzustellen
und dort gleichzeitig für die zentralen Proteste in Deutschland am 11.3.
(siehe unten) zu werben. Mit dem nächsten Newsletter folgt der Link zu
einem Formular, in das Ihr Eure Mahnwache eintragen könnt und zu einer
Karte, auf der alle geplanten Mahnwachen eingetragen werden.
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2. "Woche der Anti-Atom-Sonne" vom 3. bis 11. März
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Kurz vor dem Jahrestag des Beginns der Fukushima-Katastrophe werden die
Medien hierzulande das für sie fast schon vergessene Thema wieder
entdecken. Auch die (Un-)Sicherheit der neun noch laufenden Reaktoren in
Deutschland wird wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken. Ein
guter Zeitpunkt, um unsere Ablehnung des Weiterbetriebes dieser AKW
überall öffentlich sichtbar zu machen. Anti-Atom-Fahnen, -Aufkleber und
-Buttons sind ja bei vielen Menschen noch reichlich vorhanden.
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3. Bundesweite Großproteste am 11. März
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Am Sonntag den 11. März wird in Gundremmingen (Bayern), Neckarwestheim
(BaWü), Gronau (NRW), Hannover (Niedersachsen) und Brokdorf
(Schleswig-Holstein) demonstriert, um deutlich zu machen, dass die
Gefahr mit dem "halben Ausstieg" von 2011 noch nicht gebannt ist. Je
mehr Menschen an diesem Tag auf die Straße gehen, um so klarer wird,
dass es keinen gesellschaftlichen Konsens über den Weiterbetireb von AKW
bis 2022 gibt. Grenznah wird auch zu der Demo in Tihange (Belgien) und
zur Anti-Atom-Menschenkette im Tal der Rhone in Frankreich mobilisiert.
Mehr Infos demnächst hier im Newsletter.
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4. Gorleben weiter auf der Kippe
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Die Bund-Länder-Kommission zur Entwicklung eines Endlagersuchgesetzes
ist mitten in entscheidenden Abstimmungsprozessen. Ob und wie es in
Gorleben weitergeht, ist dort ein wesentlicher Verhandlungsgegenstand.
Deshalb ist es für alle GegenerInnen eines Endlagers im maroden
Salzstock Gorleben wesentlich, sich in den nächsten Wochen aktiv
einzumischen, um die Entscheidungen der Kommission zu beeinflussen. Auch
dazu demnächst mehr.
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5. Stoppt die Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus!
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152 Castor-Behälter mit Atommüll aus dem Versuchsreaktor in Jülich
sollen quer durch NRW ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden.
AtomkraftgegnerInnen machen Druck auf Bundes- und Landesregierung, diese
Transporte abzusagen. Für den 25. Februar ist ein landesweiter
Autobahn-Aktionstag geplant. Der aktuelle Stand:
http://www.kein-castor-nach-ahaus.de/
http://www.westcastor.de/
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6. Urankonferenz am 4. Februar in Münster
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Am 4. Februar findet in Münster eine internationale Urankonferenz statt.
Im Mittelpunkt werden der weltweite Uranabbau, die Uranverarbeitung, die
Urananreicherung sowie die Brennelementefertigung stehen. Mehr dazu:
http://www.urankonferenz2012.de/
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.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
http://www.ausgestrahlt.de
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