CL Startseite
Termine
Über uns
Das /CL-Netz
KuNM e.V.
Uns unterstützen
Impressum
Teilnehmen
Anmelden
Schreiben
Angenehmer lesen
RSS
Kontakt
/CL bei G+
Links
/CL-Netz Online-Medien Radio Fernsehen Zeitungen & Zeitschriften Wissen Mehr Links
Auswahl: [x-1000 mal quer]
Sabine Ellersick <S.ELLERSICK ät NADESHDA.org>14. Nov 2011 23:13

Breites Buendnis ruft zu Gorleben-Protesten auf


Trägerkreis der Großdemonstration "Gorleben soll leben" in Dannenberg

Pressemitteilung 14. November 2011


Breites Bündnis ruft zu Gorleben-Protesten auf

Großdemonstration am 26. November in Dannenberg - Aktionen entlang der
ganzen Castor-Transportstrecke - Kein Vertrauen in neue Endlager-Suche


Unter dem Motto "Gorleben soll leben - Stop Castor" rufen 185
Organisationen und Initiativen zu einer Großdemonstration am 26.
November in Dannenberg auf. Anlässlich des 13. Castor-Transports nach
Gorleben, der am 24. November in Frankreich starten soll, werden
Zehntausende für das endgültige Aus für das Endlagerprojekt im maroden
Salzstock im Wendland demonstrieren.

Organisiert wird die Großdemonstration von einem Bündnis aus
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, der Bäuerlichen
Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg, der Anti-Atom-Organisation
.ausgestrahlt, dem Kampagnennetzwerk Campact, dem Bund für Umwelt- und
Naturschutz Deutschland (BUND), Robin Wood, ContrAtom, der
Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad und dem DGB Region
Nord-Ost-Niedersachsen.

Auf der Kundgebung werden unter anderen sprechen: Kerstin Rudek,
Vorsitzende der Bürgerinitiative, die japanische Biobäuerin Tatsuko
Ogawara aus der Region Fukushima, der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger,
.ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay und Luise Neumann-Cosel, Sprecherin
von X-tausendmal quer für die im Wendland aktiven Aktionsgruppen.

"Die Demonstration ist angemeldet und wird ein großes Protest-Fest für
die ganze Familie", so Wolfgang Ehmke von der BI Lüchow-Dannenberg. "Sie
ist nicht vom Versammlungsverbot während der Castor-Tage betroffen. Die
Polizei wird lediglich den Verkehr regeln."

Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt, ergänzt: "Wir rechnen mit
deutlich mehr Teilnehmern als bei einem normalen Castor-Transport. Ob es
aber so viele werden wie im Ausnahmejahr 2010 kurz nach der
Laufzeitverlängerungs-Entscheidung der Bundesregierung, ist derzeit
nicht absehbar. Doch bereits jetzt, zwei Wochen vor der Veranstaltung,
sind über 100 Busse aus dem ganzen Bundesgebiet angemeldet. Täglich
werden es mehr."

In den Tagen vor und nach der Großdemonstration wird es entlang der
Transportstrecke unzählige weitere große und kleine Proteste und
Aktionen geben. Das beginnt bereits mit einem Protestcamp im
französischen Valognes, nahe des Castor-Verladebahnhofs bei La Hague.
Südwestdeutsche Anti-Atom-Initiativen bereiten eine große Blockadeaktion
an der französisch-deutschen Grenze vor. Und vom Raum Lüneburg bis
direkt vor den Atomanlagen in Gorleben reiht sich eine Aktion an die
nächste.

"Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern zur Endlager-Suche ist unser
Protest dringender denn je", erklärt Wolfgang Ehmke. "Es gibt keine
weiße Landkarte, so lange in Gorleben weitergebaut wird. Wer verhindern
möchte, dass am Ende doch alles an Gorleben kleben bleibt, muss jetzt
gemeinsam mit uns auf die Straße gehen."

Jochen Stay: "Im Bundeshaushalt für 2012 sind 73 Millionen Euro für den
Weiterbau in Gorleben vorgesehen und lediglich drei Millionen für die
Suche nach Alternativen. Wer das als Neustart der Endlagersuche
darstellt, will uns für dumm verkaufen."


Weitere Informationen auf
http://www.gorleben-castor.de

Presse-Kontakt für den Trägerkreis:
Wolfgang Ehmke, BI Lüchow-Dannenberg, 0170-5105606
Jochen Stay, .ausgestrahlt - gemeinsam gegen atomenergie, 0170-9358759

Weitere Pressekontakte:
https://www.gorleben-castor.de/index.php?cont=8
Kommentare
Bisher keine Antworten oder Kommentare.
Auswahl: [x-1000 mal quer]