Robin Wood: Auf zur Demo nach Gorleben
ROBIN WOOD
Kontakt:
Dirk Seifert, ROBIN WOOD-Energiereferent, Tel. 040 / 380 892 21,
energie ät robinwood.de
Ute Bertrand, ROBIN WOOD-Pressesprecherin, Tel. 040 / 380 892 22,
presse ät robinwood.de
Pressemitteilung vom 17.10.2008
Auf zur Demo nach Gorleben
Atomkraft? Nein Danke!
Auf zur Demo nach Gorleben
Voraussichtlich am zweiten Novemberwochenende wird der nächste CASTOR-
Transport mit hochradioaktivem Atommüll aus dem französischen La Hague in
Richtung Gorleben rollen. Gegen diesen Transport, gegen ein Endlager in
Gorleben und gegen den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken werden viele
Menschen im Wendland und entlang der Transportstrecke auf die Straße
gehen. Die Anti-AKW-Bewegung mobilisiert bundesweit für eine große
Demonstration am Samstag, den 8. November in Gorleben. Auch ROBIN WOOD
ruft dazu auf, sich an dieser Demo und den weiteren Protesten zu
beteiligen.
"Es ist wichtig, dass die Anti-Atom-Bewegung jetzt ein starkes Zeichen
setzt. Denn der Kampf um Gorleben und den Weiterbetrieb der
Atomkraftwerke ist mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl wieder
voll entbrannt. Atomwirtschaft und Politiker in Bund und Land wollen das
Moratorium aufkündigen und Gorleben zur Atommüllkippe machen, obwohl der
dortige Salzstock als Endlagerstandort ungeeignet ist", sagt Dirk
Seifert, Energiereferent bei ROBIN WOOD. "Die jüngsten Ereignisse in der
Asse II zeigen, dass die Atomwirtschaft die enormen Gefahren nicht im
Griff hat. Das dortige Atommüll-Lager mit seinen über 125.000 Fässern
Atommüll droht schon nach 40 Jahren abzusaufen. Wie soll da einer
glauben, in Gorleben seien die Abfälle für eine Million Jahre sicher?"
Obwohl es weltweit kein sicheres Endlager für den gefährlichen
Strahlenmüll gibt und gerade die älteren Meiler besonders störanfällig
sind, setzen Atomkonzerne und Teile der Bundesregierung auf
Laufzeitverlängerung für die AKWs. Während die Energiekonzerne dadurch
Milliarden-Gewinne einfahren wollen, sollen die BürgerInnen die Risiken
und Kosten für die fortgesetzte Produktion und Beseitigung des
Strahlenmülls tragen.
ROBIN WOOD ruft alle Menschen auf, die der Atomlobby einen Strich durch
die Rechnung machen wollen und die für Klimaschutz und den verstärkten
Einsatz erneuerbarer Energien sind, am 8. November in Gorleben laut und
deutlich zu sagen: Atomkraft? Nein Danke!
Busfahrkarten zur Demonstration in Gorleben am 8. November
In Hamburg organisiert ROBIN WOOD Busse nach Gorleben: Abfahrt: 10:00
Uhr, S-Bahn Sternschanze, Rückfahrt: 19:00 Uhr ab Gorleben, Preis: 12,00 EUR,
ermäßigt 8,00 EUR, bei:
- ROBIN WOOD-Pressestelle, Nernstweg 32, 22765 Hamburg, Tel. 040 / 380892-0
- Buchhandlung im Schanzenviertel, Schulterblatt 55, 20357 Hamburg,
Tel. 040 / 43 00 808
Weitere Infos über Busse aus anderen Städten nach Gorleben unter
<
http://www.castor.de/nix12/bus.html>
Info- und Musikveranstaltung in Hamburg von ROBIN WOOD, BI Lüchow-
Dannenberg und dem Republikanischen Anwaltsverein mit Wolfgang Ehmke, Jan
Becker und Ulrike Donat sowie Musik von Sven Panne und Torben Meisner
(Rantanplan) am 28.10. im Polittbüro (Steindamm 45), 20 Uhr,
Eintritt: 9 EUR / erm. 6 EUR.
Weitere Infos und Demo-Aufruf unter: <
http://www.robinwood.de/energie>