CL Startseite
Termine
Über uns
Das /CL-Netz
KuNM e.V.
Uns unterstützen
Impressum
Teilnehmen
Anmelden
Schreiben
Angenehmer lesen
RSS
Kontakt
/CL bei G+
Links
/CL-Netz Online-Medien Radio Fernsehen Zeitungen & Zeitschriften Wissen Mehr Links
Auswahl: [Robin Wood e.V.]
Sabine Ellersick <S.ELLERSICK ät NADESHDA.org>27. Jun 2010 16:55

Atomkraftgegner entern Sparrenburg


Atomkraftgegner entern Sparrenburg
ROBIN WOOD fordert: Stadtwerke Bielefeld sollen aus AKW Grohnde aussteigen

ROBIN WOOD-AktivistInnen demonstrieren heute Vormittag für den Ausstieg
der Bielefelder Stadtwerke aus dem niedersächsischen Atomkraftwerk
Grohnde. Drei Aktivisten erkletterten den 40 Meter hohen Turm der im
Zentrum Bielefelds gelegenen Sparrenburg, hissten dort oben eine Anti-
Atom-Flagge und entrollten ein 50 Quadratmeter großes Transparent mit der
Aufschrift: "Bielefeld steigt aus - Stadtwerke raus aus Grohnde". ROBIN
WOOD ruft alle BürgerInnen und Initiativen der Region auf, jetzt unter
http://www.robinwood.de/Bielefeld-steigt-aus auch online gegen die
Atompolitik der Bielefelder Stadtwerke zu protestieren. Die Stadtwerke
Bielefeld besitzen 16,7 Prozent der Anteile am AKW Grohnde. Die übrigen
83,3 Prozent gehören dem Atomkonzern E.ON. Das AKW Grohnde zählt mit
einer Nettoleistung von 1.360 Megawatt zu den größten AKWs weltweit. Der
Strommix der Stadtwerke Bielefeld besteht noch zu über 50 Prozent aus
Atomstrom.

Für den Müll -- auch aus Grohnde -- gibt es kein sicheres Lager. Die
Nachrichten aus Gorleben sowie von den einsturzgefährdeten Schachtanlagen
Asse und Morsleben bestätigen, dass das Projekt Endlagerung gescheitert
ist. Die Sanierungskosten für Morsleben und Asse werden mehrere
Milliarden Euro betragen. Zahlen werden das nicht die Stromkonzerne,
deren Atommüll dort liegt, sondern die SteuerzahlerInnen.

Über 200 meldepflichtige Ereignisse im AKW Grohnde seit 1985 zeigen, dass
der Betrieb auch dieses Atomkraftwerks zu riskant ist. Die Stadtwerke
Bielefeld versuchen, die Risiken klein zu reden und ihren Atomstrom mit
dem Werbeargument zu verkaufen, er sei klimafreundlich. Tatsächlich aber
verstopft der in Grundlastkraftwerken erzeugte Atom-und Kohlestrom die
Netze für klimafreundliche, erneuerbare Energien.

"Wir fordern die Stadtwerke Bielefeld auf, aus dem AKW Grohnde
auszusteigen und stattdessen eine sichere, regionale und regenerative
Energieversorgung anzubieten", sagt Simon Büscher von der ROBIN WOOD-
Regionalgruppe Bielefeld. "Solange die Stadtwerke ihren Strommix nicht
atomstromfrei gestalten, können wir allen BürgerInnen der Region nur
empfehlen, dort zu kündigen und zu einem Anbieter zu wechseln, der
ausschließlich mit Ökostrom handelt."

Kontakt:
Simon Büscher, Regionalgruppe Bielefeld, Tel. 0170 / 69 61 342,
bielefeld ät robinwood.de
Dirk Seifert, Energiereferat, Tel. 040 / 380 892 21, energie ät robinwood.de
Ute Bertrand, Pressestelle, Tel. 0160 / 96 34 72 27, presse ät robinwood.de

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
Jetzt zu einem empfehlenswerten Ökostromanbieter wechseln!
http://www.robinwood.de/stromwechsel/


Quelle: indymedia, 5.6.10
http://de.indymedia.org/2010/06/284939.shtml
Kommentare
Bisher keine Antworten oder Kommentare.
Auswahl: [Robin Wood e.V.]