Neue Broschuere zur eGK kann bestellt werden: shop ät fiff.de
Hallo liebe Vereinsmitglieder, Unterstützerinnen und Interessierte,
ich freue mich euch mitteilen zu können, dass die neue Broschüre zur
elektronischen Gesundheitskarte ab sofort über unser Büro bestellt
werden kann: shop ät fiff.de
Alle Beiträge stehen unter Creative Commons Lizenz. Zur Deckung unserer
Aufwendungen kostet die Broschüre fünf Euro.
Das FIfF finanziert sich über Spenden und Mitgliedsbeiträgen um
politisch unabhängig zu bleiben. Daher freuen wir uns über neue
Mitglieder sowie regelmäßige und auch einmalige Spenden:
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Anbei das Inhaltsverzeichnis:
05 Einleitung was bisher geschah
Jan Kuhlmann
Anhand der Geschichte von Chipkarten und der Gesetzgebung zur
Gesundheitsreform führt der Autor das Thema Gesundheitskarte (eGK) ein.
Die Geschichte der Chipkartenindustrie und die Einführung der
Telematikinfrastruktur ins Gesundheitswesen werden beleuchtet. Probleme
mit den Chipkarten und den Realisierungen der Anwendungen werden
skizziert, die auf gegensätzlichen Interessen basieren. Zur Sprache
kommen ebenso die Probleme im praktischen Umgang, die Zeit- und
Kostenbelastung und die Reaktionen der Politik darauf.
21 Grundlagen der elektronischen Gesundheitskarte
Sebastian Jekutsch
Jekutsch geht auf die Funktionen und Funktionsweisen der eGK ein. Er
gibt einen Einblick in die über die lange Projektlaufzeit stetig
wechselnden Spezifikationen, um zu verdeutlichen, wie die eGK und die
Telematikinfrastruktur des Gesundheitswesens offiziell dargestellt
wurden. Dies hilft zu verstehen, dass die gegenwärtige proklamierte
Spezifikation nicht die Letzte sein wird. Es verdeutlicht, was aus
softwaretechnologischer Sicht an den teilweise abgebrochenen Tests und
dem grundsätzlichen Projektkonzept zu kritisieren ist. Schließlich
werden Forderungen aus softwaretechnologischer und
datenschutzrechtlicher Sicht vorgestellt.
35 Die eGK Erfolg oder Niederlage für den Datenschutz
Wolfgang Linder
Linder beleuchtet detailliert die rechtlichen Grundlagen für die eGK und
legt dabei den Schwerpunkt auf den Datenschutz. Neben uns kritischen
InformatikerInnen engagieren sich auch Ärzte, Verbraucherschützer,
Bürgerrechtler und weitere Gruppen vehement gegen die eGK. Die
Hauptkritik gründet im administrativen Zwang der Politik, der die Rechte
der gesetzlich versicherten Patienten einschränken wird. Ein modularer
und transparenter Entwicklungsprozess fällt immer wieder den Sachzwängen
des Projekts zum Opfer. Die informationelle Selbstbestimmung kommt so
unter die Räder und der Zugang zu den Gesundheitsdaten wird zukünftig
neue Begehrlichkeiten wecken.
47 Wirtschaftliche und politische Hintergründe der eGK
Jan Kuhlmann
Kuhlmann erklärt die Bedeutung von Politik, Lobbyismus und die
grundsätzliche politische Dimension der eGK. Er beschreibt die
Entwicklung von der Krankenversichertenkarte zur eGK mit gesetzlicher
Benutzungspflicht und der damit verbundenen Kostenexplosion für die
gesetzlichen Krankenkassen. Dafür werden die einzelnen Interessen der
Projektbeteiligten vorgestellt, die die Entwicklungen des Projekts
bestimmen. Abschließend wird eine ungewöhnliche Perspektive für die
gesetzlich Versicherten in der Selbstverwaltung der Krankenkassen und
deren Vertreterversammlung aufgezeigt.
58 Freuen sich die Patientinnen und Patienten auf die eGK?
Interview mit Christoph Kranich, der die Position des
Verbraucherschutzes wiedergibt.
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Mit freundlichen Grüßen,
Raffael Rittmeier