Doppelt gut! Bio im Fairen Handel
Doppelt gut! Bio im Fairen Handel
Köln (ots) - Anlässlich des Weltumwelttages stellt die Faire Woche
2008 ihr diesjähriges Motto vor: "Doppelt gut! Bio im Fairen Handel".
Der Faire Handel und die ökologische Landwirtschaft verstärken
sich gegenseitig: Eine nachhaltige Wirtschaftweise ist eine wichtige
Maßnahme für den Umweltschutz und den Erhalt der Lebensgrundlage der
Bevölkerung - nicht nur im Süden. Auch wenn der Faire Handel in
erster Linie für wirtschaftliche und soziale Sicherheit und
Gerechtigkeit steht, arbeitet er schon seit vielen Jahren so
umweltverträglich und ökologisch wie möglich. Denn die Umstellung auf
ökologischen Landbau ermöglicht den Erzeugern gesunde
Arbeitsbedingungen und bietet neue Absatzperspektiven.
Seit über 20 Jahren gibt es Kooperationen zwischen dem Fairen
Handel und der ökologischen Landwirtschaft. In den letzten Jahren ist
die Anzahl von fair gehandelten Bio-Produkten in Weltläden und
Supermärkten deutlich gestiegen: Ihr Anteil liegt derzeit bei über 70
Prozent.
Fair gehandelte Bio-Produkte stehen für eine sozial und ökologisch
nachhaltige Entwicklung und Wirtschaftsweise. Sie tragen zu einer
lebenswerten Umwelt bei und erfüllen die Bedürfnisse der Menschen in
den Entwicklungsländern und der Verbraucher im Norden, Lebensmittel
ohne Schadstoffe und ohne gentechnisch veränderte Organismen
anzubauen und zu konsumieren.
Die Bio-Zertifizierung ist ein langwieriger Prozess, bedingt durch
die geringeren Erträge und die Umstellungszeit von bis zu drei
Jahren. Oft schafft erst der Faire Handel durch seine Mehrleistungen,
wie Beratung, professionelle Qualitätssicherung, langfristige
Handelsbeziehungen, direktere Vermarktung und Fairtrade-Prämien, die
Voraussetzungen zur Umstellung. Aktuelle Themen, wie Klimawandel,
Ernährungssicherheit und Gentechnik, fordern zum Handeln auf. Die
Faire Woche 2008 mit dem Motto "Doppel gut! Bio im Fairen Handel" hat
sich zum Ziel gesetzt, fair gehandelte Bio-Produkte noch stärker in
das öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Mehr Informationen unter: www.fairewoche.de
Originaltext: TransFair e.V.
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