Weltklimagipfel in Durban, Wirtschaftskrise und CO2-Werte am Schauinsland
*BUND Regionalverband, Wilhelmstr. 24a, 79098 Freiburg*
*Bund für Umwelt und Naturschutz*
*0761/30383, bund.freiburg ät bund.net , www.bund-freiburg.de
*Weltklimagipfel in Durban, Wirtschaftskrise und CO_2 -Werte am
Schauinsland*
http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/weltklimagipfel-wirtschaftskrise-co2.html
Im südafrikanischen Durban hat der Weltklimagipfel begonnen. In
Deutschland endet eine extrem lange Trockenheit und 2011 wird
wahrscheinlich das zehntwärmste Jahr seit Beginn der
Wetteraufzeichnungen im Jahr 1850. In 13 der vergangenen 15 Jahren
wurden die höchsten Temperaturen in der modernen Klimageschichte
gemessen. Die Veränderung des Klimas und die Zunahme von CO_2 wird auch
in Freiburg am Schauinsland gemessen.
Das Problem des Klimawandels lässt sich nicht durch das Drehen an
einzelnen Stellschrauben des Systems lösen. Das Grundproblem (nicht nur)
des Klimawandels ist ein zerstörerisches globales Raubbausystem, das nur
funktioniert wenn es dauerhaft wächst. Unbegrenztes Wachstum aber
zerstört begrenzte Systeme. "In einem Jahr verbrauchen wir gerade
weltweit so viele fossile Rohstoffe, wie die Erde innerhalb einer
Million Jahre herausgebildet hat." Quelle: Zukunftsfähiges Deutschland
2008.
Dies wird auch deutlich bei der aktuellen globale Krise. Es wird gesagt,
die Griechen, Italiener und der Rest der Welt sollten so arbeiten und
produzieren wie wir Deutschen, und die Weltprobleme wären gelöst. Doch
trotz Wirtschaftswachstum und hoher Produktivität wuchs in Deutschland
der gigantische staatliche Schuldenberg auch im Jahr 2011 weiter an.
Nicht einmal Deutschland ist in der Lage "in guten Zeiten" den
Schuldenberg abzutragen. Wenn "der Rest der Welt" so leben würde wie die
Deutschen, (China probiert?s gerade) dann explodiert der CO_2 Ausstoß
und die globalen Rohstoffreserven wären in wenigen Jahren erschöpft. Wer
sollte dann die ganzen Produkte eigentlich kaufen und konsumieren? Das
Versprechen vom unbegrenzten Wachstum, in dem die Gier immer schneller
wächst als die Menge der produzierten Produkte, ist eine Illusion und
einer der nicht diskutierten Gründe für die global wachsende Krise und
das CO_2 Problem.
Eine weltweite Energiewende, eine massive Verringerung des Energie-und
Rohstoffverbrauchs und mehr globale Gerechtigkeit wären die einzigen
möglichen Problemlösungsansätze, doch dies würde Vernunft in Zeiten der
gut organisierten Habgier voraussetzen.
Axel Mayer / BUND-Geschäftsführer
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Verwendung gerne auch in einer besseren Auflösung zu.
Datenquelle Grafik:
http://www.umweltbundesamt.de/luft/luftmessnetze/jahresmittel/JM_CO2.pdf
Info Klimawandelleugner:
http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/klimawandelleugner.html