Eurokrise / Dresden Nazifrei / PPP u.a.
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verfügbar. Wenn er nicht richtig dargestellt wird, diesem Link folgen:
http://www.attac.de/newsletter/public/archive.php?id=256
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Liebe Freundinnen und Freunde von Attac, liebe Mitglieder,
die weltweite Bewegung für echte Demokratie und eine Umverteilung der
Krisenlasten zu den Reichen und den Krisenverursachern geht weiter: In
zahlreichen Städten rund um den Globus sind für den 15. Januar erneut
Proteste angekündigt. Auch in Deutschland werden am Sonntag -
teilweise auch bereits am Samstag - in mehr als 30 Städten
Demonstrationen, Aktionen und Kundgebungen stattfinden. Attac ruft mit
zu den Protesten auf und beteiligt sich in zahlreichen Städten an dem
Aktionstag.
In den letzten Monaten haben wir gesehen, wie der Bevölkerung auf Druck
der Finanzwirtschaft in vielen europäischen Ländern massive Kürzungs-
und Enteignungsprogramme aufgezwungen werden. Das geht bis hin zur
Einsetzung von Regierungen ohne jegliche demokratische Legitimation wie
in Griechenland oder Italien. Die deutsche Regierung ist in diesem
Prozess ein treibender Akteur. Deshalb ist es notwendig, vor allem auch
in Deutschland für Demokratie und soziale Gerechtigkeit Farbe zu
bekennen.
Dezentrale Aktionen am 15. Januar:
www.attac.de/aktuell/eurokrise/aktionstag-151/
Attac-Aufruf:
www.attac.de/aktuell/eurokrise/aktionstag-151/aufruf-zum-151/
Außerdem berichten wir im Attac-Newsletter heute über:
1) Dresden Nazifrei 2012
2) Wenn 99% die Bank wechseln ...
3) Public Private Partnerships stoppen!
4) Durban: Zynisch und unzureichend!
5) Attac in den Medien
6) Termine
7) Neu im Webshop
>>1) Dresden Nazifrei 2012
>Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist
Aller guten Dinge sind drei. Auch dieses Jahr soll der Aufmarsch der
extremen Rechten in Dresden verhindert werden. In den vergangenen zwei
Jahren ist es gelungen, die Nazis zu blockieren. Bei der Vorbereitung
auf den Februar 2012 hat sich wieder ein großes Bündnis von Parteien
und Gewerkschaften bis zur Antifa gebildet, das dazu aufruft, zu
"blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist". In einem
Mobilisierungsvideo erklären Aktive, warum sie nach Dresden fahren und
warum sich die Bewegung nicht von Strafanzeigen und Handyüberwachung
einschüchtern lässt. Am 13. Februar beginnen die Aktionen gegen den
Naziaufmarsch mit einem Täterspuren-Mahngang.
Initiative Dresden Nazifrei: www.dresden-nazifrei.com/
Aktion und Mobilisierungsvideo in
http://bewegung.taz.de/aktionen/dresden-nazifrei-2012/beschreibung
>>2) Wenn 99% die Bank wechseln ...
>Kröten wandern lassen - Politik verändern!
Auch Attacs Bankwechselkampagne beteiligt sich mit Aktionen an dem
globalen Aktionstag am 15. Januar. Für diesen Anlass haben die
Aktivist_innen einen neuen Flyer produziert, der die Eurokrise aus Sicht
der Kampagne kommentiert und dazu auffordert, "den zerstörerischen
Großbanken den Rücken zu kehren."
In den nächsten Wochen werden die Bankwechsel-Aktiven die
Geschäftspolitik von Großbanken in Bezug auf Steueroasen unter die
Lupe nehmen, sowie neue Möglichkeiten für Postbankaktionen entwickeln.
Bankwechsel-Webseite mit Flyer-Download: www.attac.de/bankwechsel
>>3) Public Private Partnerships stoppen!
>Die Bilanz nach zwölf Jahren PPP ist katastrophal
"PPP: 12 Jahre sind genug - uns brummt der Schädel." Unter diesem
Motto hat Attac gemeinsam mit der Initiative "Gemeingut in
BürgerInnenhand" (GiB) am 3. Januar die Presse zu einem
Katerfrühstück in Berlin geladen. Nachdrücklich kritisierten die
Organisationen das Festhalten der Bundesregierung an den Public Private
Partnerships (PPP). Vor zwölf Jahren hieß es, PPP sei schneller,
effizienter, nachhaltiger. Nichts davon hat sich bewahrheitet. Die
Kosten der PPP-Projekte werden außerdem in Schattenhaushalten
versteckt. PPP ist daher nicht nur teuer, sondern auch undemokratisch.
Attac und GiB kündigen eine Gegenoffensive an. Auftakt der Kampagne ist
eine Unterschriftensammlung, die die vollständige Offenlegung aller
PPP-Verträge in Deutschland, ein Verbot für weitere PPP-Vorhaben sowie
die wirksame Schließung der durch PPP bedingten Schattenhaushalte
fordert.
Newsmeldung: www.attac.de/news/5650
Jetzt unterschreiben:
http://blog.gemeingut.org/unterstutzen/ppp-ade-12-jahre-sind-genug/
>>4) Durban: Zynisch und unzureichend!
>Verschleppung ist tödliche Bedrohung im globalen Süden
Attac kritisiert die Ergebnisse der UN-Klimakonferenz von Durban:
Verträge, die erst in zehn Jahren greifen sollen, sind zynisch und
völlig unzureichend, um die beginnende Klimakatastrophe zu stoppen.
Diese Verschleppung im Interesse einer ungebremsten Produktion stellt
für viele Menschen im globalen Süden eine tödliche Bedrohung dar.
Damit wenigstens ab 2020 die CO2-Konzentration weltweit sinken kann,
müssen die Emissionen sofort reduziert werden. Erst 2010 sind sie aber
erneut gestiegen.
In Durban wurde am 11. Dezember beschlossen, einen internationalen
Klimavertrag erst ab 2015 zu erarbeiten und ab 2020 in Kraft zu setzen.
Attac fordert deutlich kürzere Fristen für die Industrieländer und
engagiert sich in Initiativen zur kommunalen, demokratischen
Energiewende und gegen Atomindustrie und Kohlekraftwerke.
Newsmeldung: www.attac.de/news/5608
Attac-AG Energie, Klima, Umwelt:
www.attac-netzwerk.de/ag-eku/startseite/
Climate Justice Network:
www.climate-justice-now.org/2011-cop17-succumbs-to-climate-apartheid-antidote-is-cochabamba-peoples%E2%80%99-agreement/
>>5) Attac in den Medien
Als Gründungsforderung von Attac vor 14 Jahren noch als utopisch
belächelt, steht die Finanztransaktionssteuer (FTS) mittlerweile im
Zentrum der politischen Auseinandersetzung: Nicolas Sarkozy und Angela
Merkel machen sich gemeinsam für die FTS in der EU stark. Damit nicht
genug: Sollte London weiterhin bei seinem Nein bleiben, kann Merkel sich
auch eine Einführung nur in der Eurozone vorstellen. Allein die
Zwei-Prozent-Partei FDP blockiert weiter. Und stellt sich damit gegen
den Willen der Mehrheit im Bundestag, des EU-Parlaments und der
EU-Kommission # sowie der Bürgerinnen und Bürger. Dass ausgerechnet
die Gründungsforderung von Attac die schwarz-gelbe Koalition vor eine
Zerreißprobe stellt # diese Ironie der Geschichte entgeht auch den
Medien nicht.
10.1. 3sat, Kulturzeit, "Sieg der Globalisierungskritik? Die
Finanztransaktionssteuer und Attac" (Video):
www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=28766&nw=true
10.1. WDR, Aktuelle Stunde, "Streit um Finanztransaktionssteuer"
(Video):
www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2012/01/10/aktuelle_stunde.xml?noscript=true&offset=625&autoPlay=true&#flashPlayer
10.1. Frankfurter Rundschau / Berliner Zeitung, "Attac applaudiert
Merkel":
www.fr-online.de/politik/boersensteuer-attac-applaudiert-merkel,1472596,11413498.html
10.1. Berliner Morgenpost, "Finanztransaktionssteuer sorgt für
Koalitionskrach":
www.morgenpost.de/politik/inland/article1877205/Finanztransaktionssteuer-sorgt-fuer-Koalitionskrach.html
10.1. Süddeutsche Zeitung, "Koalition streitet über Regulierung der
Finanzmärkte FDP warnt Merkel vor Alleingang bei Transaktionssteuer":
www.sueddeutsche.de/politik/kanzlerin-wegen-finanztransaktionssteuer-in-der-kritik-fdp-warnt-merkel-vor-alleingang-1.1254069
10.1. Focus, "Finanztransaktionssteuer: Warum die FDP auch diesmal nicht
ganz Recht hat"
www.focus.de/finanzen/boerse/tid-24682/finanztransaktionssteuer-warum-die-fdp-auch-diesmal-nicht-ganz-recht-hat_aid_701124.html
>>6) Termine
>15.1. Dezentraler Aktionstag zur Eurokrise
Weitere Informationen: www.attac.de/aktuell/eurokrise/aktionstag-151/
>21.1. Berlin: Demo "Wir haben es satt!" Bauernhöfe statt
Agrarindustrie
Weitere Informationen: www.wir-haben-es-satt.de/
>22.1. Frankfurt: Bundesweites Vernetzungstreffen der Eurokrisenproteste
Weitere Informationen:
www.attac.de/aktuell/eurokrise/planungstreffen-221/
>25.1. Frankfurt: Tagung "Betriebe in Belegschaftshand"
Weitere Informationen: www.attac.de/cal/6581
>4.2. Münster: Internationale Urankonferenz
Weitere Informationen: www.attac.de/cal/6787
>10.2.-12.2. Bad Honnef: Finanzmarkttagung im Katholisch-Sozialen
Institut
Weitere Informationen: www.attac.de/cal/6767
>>7) Neu im Webshop
Alle Materialien können online unter
http://shop.attac.de bestellt
werden, bei speziellen Wünschen auch telefonisch unter 069/900281-10
oder per E-Mail an info ät attac.de.
>Basistext 39: EuropaKrise
Die Europäische Union befindet sich derzeit in der schwersten Krise
seit ihrem Bestehen. Nicht nur die gemeinsame Währung, das gesamte
Integrationsprojekt steht auf dem Spiel. Die vorherrschende
Krisenpolitik - maßgeblich vorangetrieben von der deutschen Regierung
- stellt einen weitreichenden Angriff auf soziale und demokratische
Rechte da. Die Krise wird ausgenutzt, um den europäischen
Neoliberalismus nachhaltig zu verschärfen und den Wohlstand immer
weiter nach oben umzuverteilen.
Wie konnte es so weit kommen? Anne Karras und Steffen Stierle zeichnen
die Etappen der Krise nach, analysieren ihre Ursachen und zeigen
Alternativen.
Taschenbuch, 96 Seiten, für Euro 7,- erhältlich im Attac Webshop:
http://shop.attac.de/index.php/neue-produkte/basistext-39-europakrise.html
>INKOTA-Dossier 10: Ernährung global - Unsere Welt zwischen Hunger und
Überfluss
Rund eine Milliarde Menschen weltweit hungern und etwa genauso viele
leiden an Übergewicht. Das eine ist ein immenser Skandal, der durch
eine andere Politik deutlich entschärft werden könnte. Das andere ist
nicht nur ein Luxusproblem der Ober- und Mittelschichten des globalen
Nordens. Das neue Heft des INKOTA-Dossiers beschreibt außerdem eine
andere Agrarpolitik und strengere Regeln für die internationalen Agrar-
und Lebensmittelkonzerne.
Zeitschriftenheft, 28 Seiten, für Euro 2,50 erhältlich im Attac
Webshop:
http://shop.attac.de/index.php/neue-produkte/inkota-dossier-10-ernahrung-global-unsere-welt-zwischen-hunger-und-uberfluss.html
>Lunapark21 #16: 1:99 / occupied society
Neben dem Eurokrise-Schwerpunkt sind in der 16. Ausgabe der Zeitschrift
Lunapark21 Artikel über den beginnenden US-Wahlkampf, 20 Jahre
Kapitalismus in Russland, den größten Streiktag in der britischen
Geschichte und vieles mehr zu lesen.
Zeitschriftenheft, 76 Seiten, für Euro 5,- erhältlich im Attac Webshop:
http://shop.attac.de/index.php/neue-produkte/lunapark21-16-1-99-occupied-society.html
>Aufkleber: "Feuer Deine Bank!"
für Euro 0,- erhältlich im Attac Webshop:
http://shop.attac.de/index.php/neue-produkte/aufkleber-krotenwanderung.html
Mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt
Bodo Pallmer
Attac Bundesbüro, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M.
(069) 900 281-10, info ät attac.de
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