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Daniela Frisch <frida1803564535 ät aol.com>14. Dec 2003 11:26

Aufruf zu einer Protestaktion, Wege aus der Arbeitslosigkeit

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich rufe hiermit zu einer eine Protestaktion zur Bewältigung von
Arbeitslosigkeit auf.

Anlass für die Protestaktion ist die immer weiter steigende
Arbeitslosigkeit, die massenhaft fehlenden Ausbildungsplätze.

Ich rufe alle Arbeitslosen und alle von der Arbeitslosigkeit Bedrohten zum
Kampf gegen die
Arbeitslosigkeit auf um die Arbeitslosigkeit zu besiegen: Bewerbt euch auf
diverse offene Arbeitsstellen und bietet euch als kostenlose Arbeitskraft
an, mit einem vollkommenen Verzicht auf einen Arbeitslohn, schreibt auch
Initiativbewerbungen. Setzt in alle möglichen Zeitungen, Zeitschriften,
Onlinestellenmärkte, etc. Inserate, worin ihr euch als kostenlose
Arbeitskräfte anbietet. Macht überall bekannt, dass ihr bereit seit jede
erdenkliche Arbeitsstelle anzunehmen, auch wenn diese mit schlechten
Bedingungen und einem erhöhten Arbeitsaufwand verbunden sind. Macht überall
bekannt, dass ihr aus eurer Notlage heraus, bereit seit auch ohne jegliche
Arbeitslohnn jede erdenkliche Arbeitsstelle anzunehmen, um überhaupt
arbeiten gehen zu dürfen.

ich rufe die Betroffenen, auf, machen Sie Ihren Protest öffentlich, tragen
Sie Ihren Protest auf die Straße .
Tragen Sie Ihren Protest in die Medien, wenden Sie sich an die
Bundestagsabgeordneten und an die Berufsverbände, rufen sie ihren Protest
laut heraus.

Mit freundlichen Grüssen, Daniela Frisch
Kommentare

Re: Aufruf zu einer Protestaktion, Wege aus der Arbeitslosigkeit

cassiopeia <tr-rubin ät gmx.de> am 8. Dec 2004 09:19 Uhr ( Kommentieren | Drucken | Download | Quelltext )

Die Idee ist gut, aber wovon lebt man, ich kann auch bei Aldi nicht
kostenlos einkaufen. Wie ist diese Idee gemeint?
Wie ist dieser Aufruf bei den Menschen angekommen?

Daniela Frisch schrieb am 14.12.03:

> Sehr geehrte Damen und Herren,
>
> Ich rufe hiermit zu einer eine Protestaktion zur Bewältigung von
> Arbeitslosigkeit auf.
>
> Anlass für die Protestaktion ist die immer weiter steigende
> Arbeitslosigkeit, die massenhaft fehlenden Ausbildungsplätze.
>
> Ich rufe alle Arbeitslosen und alle von der Arbeitslosigkeit Bedrohten
zum
> Kampf gegen die
> Arbeitslosigkeit auf um die Arbeitslosigkeit zu besiegen: Bewerbt euch
auf
> diverse offene Arbeitsstellen und bietet euch als kostenlose
Arbeitskraft
> an, mit einem vollkommenen Verzicht auf einen Arbeitslohn, schreibt
auch
> Initiativbewerbungen. Setzt in alle möglichen Zeitungen, Zeitschriften,
> Onlinestellenmärkte, etc. Inserate, worin ihr euch als kostenlose
> Arbeitskräfte anbietet. Macht überall bekannt, dass ihr bereit seit
jede
> erdenkliche Arbeitsstelle anzunehmen, auch wenn diese mit schlechten
> Bedingungen und einem erhöhten Arbeitsaufwand verbunden sind. Macht
überall
> bekannt, dass ihr aus eurer Notlage heraus, bereit seit auch ohne
jegliche
> Arbeitslohnn jede erdenkliche Arbeitsstelle anzunehmen, um überhaupt
> arbeiten gehen zu dürfen.
>
> ich rufe die Betroffenen, auf, machen Sie Ihren Protest öffentlich,
tragen
> Sie Ihren Protest auf die Straße .
> Tragen Sie Ihren Protest in die Medien, wenden Sie sich an die
> Bundestagsabgeordneten und an die Berufsverbände, rufen sie ihren
Protest
> laut heraus.
>
> Mit freundlichen Grüssen, Daniela Frisch
>


Re: Re: Aufruf zu einer Protestaktion, Wege aus der Arbeitslosigkeit

Christoph Huhn <huhn ät huhn.net> am 26. Jan 2005 16:42 Uhr ( Kommentieren | Drucken | Download | Quelltext )

Ich habe Sie eingestellt,
sie macht jetzt http://www.anthro24.de, und ist als Buchhändlerin und
Webentwicklerin tätig.
Gruß
Christoph Huhn


cassiopeia schrieb am 08.12.04:

> Die Idee ist gut, aber wovon lebt man, ich kann auch bei Aldi nicht
> kostenlos einkaufen. Wie ist diese Idee gemeint?
> Wie ist dieser Aufruf bei den Menschen angekommen?
>
> Daniela Frisch schrieb am 14.12.03:
>
> > Sehr geehrte Damen und Herren,
> >
> > Ich rufe hiermit zu einer eine Protestaktion zur Bewältigung von
> > Arbeitslosigkeit auf.
> >
> > Anlass für die Protestaktion ist die immer weiter steigende
> > Arbeitslosigkeit, die massenhaft fehlenden Ausbildungsplätze.
> >
> > Ich rufe alle Arbeitslosen und alle von der Arbeitslosigkeit
Bedrohten
> zum
> > Kampf gegen die
> > Arbeitslosigkeit auf um die Arbeitslosigkeit zu besiegen: Bewerbt
euch
> auf
> > diverse offene Arbeitsstellen und bietet euch als kostenlose
> Arbeitskraft
> > an, mit einem vollkommenen Verzicht auf einen Arbeitslohn, schreibt
> auch
> > Initiativbewerbungen. Setzt in alle möglichen Zeitungen,
Zeitschriften,
> > Onlinestellenmärkte, etc. Inserate, worin ihr euch als kostenlose
> > Arbeitskräfte anbietet. Macht überall bekannt, dass ihr bereit seit
> jede
> > erdenkliche Arbeitsstelle anzunehmen, auch wenn diese mit schlechten
> > Bedingungen und einem erhöhten Arbeitsaufwand verbunden sind. Macht
> überall
> > bekannt, dass ihr aus eurer Notlage heraus, bereit seit auch ohne
> jegliche
> > Arbeitslohnn jede erdenkliche Arbeitsstelle anzunehmen, um überhaupt
> > arbeiten gehen zu dürfen.
> >
> > ich rufe die Betroffenen, auf, machen Sie Ihren Protest öffentlich,
> tragen
> > Sie Ihren Protest auf die Straße .
> > Tragen Sie Ihren Protest in die Medien, wenden Sie sich an die
> > Bundestagsabgeordneten und an die Berufsverbände, rufen sie ihren
> Protest
> > laut heraus.
> >
> > Mit freundlichen Grüssen, Daniela Frisch
> >
>
>


Weg aus der Arbeitslosigkeit

edgar wetzig <edgar.wetzig ät t-online.de> am 11. Apr 2005 08:33 Uhr ( Kommentieren | Drucken | Download | Quelltext )

Diesen Brief schrieb ich kürzlich an die BAA:

Um unsere Sorge um unser Land noch einmal zu unterstreichen, beschreibe
ich im Folgenden einen genialen Weg zum Totalabbau der Arbeitslosigkeit,
und bitte Sie, im Interesse des deutschen Volkes, diesen Brief an die
Amtsleitung, an Herrn Weise weiter zu leiten.

Der „gute Rat“ von Herrn Hartz hat dem Steuerzahler viel Geld gekostet;
genauer: die Perversion besteht eigentlich darin, dass es im Prinzip gerade
die Ärmsten der Armen, die ehemaligen Arbeitslosenhilfeempfänger sind, die
dem ohnehin schon recht gut betuchten Mann ein stattliches Salaire nun auf
Dauer berappen müssen. Natürlich wird das langfristig noch Unruhen
auslösen. Dabei ist alles so einfach:

Die BAA stellt selbst, im Sinne eines Arbeitgebers, alle
Arbeitslosengeld-II-Empfänger (zumindest) halbtags ein. Damit sind auf
einen Schlag mehrere millionen Arbeitslose aus der Statistik verschwunden
und tauchen wieder auf als Angestellte im Öffentlichen Dienst. Das dieser
Schritt für die Menschen persönlich und psychologisch eine wichtige
gesellschaftliche Aufwertung bedeuten würde, interessiert den Buchhalter
natürlich nicht. Was kommt also in der Bilanz dabei heraus ? Wir hoffen und
begrüßen es, wenn die vielen betroffenen Menschen dadurch ein paar Euro
mehr ausgezahlt erhalten, weil nur so die konsumptionelle Abwärtsspirale in
Deutschland gestoppt und umgedreht werden kann. Auf der anderen Seite steht
der BAA dadurch ein unbeschreibbares Zubrot an manpower zur Verfügung, die
entsprechend der Heterogenität dieser Masse vielseitigst eingesetzt werden
kann, ohne weitere Kosten für die Erledigung dieser Arbeiten zu
produzieren.

Gut, es mag Ihnen formal ein bisschen komisch anmuten, wenn ein Gärtner,
der im Stadtpark die Bäume gießt und die Papierkörbe ausleert, Angestellter
im Öffentlichen Dienst der BAA ist. Aber glauben Sie mir, an solche
Konstrukte werden sich die Menschen in Windeseile gewöhnen.

Also, Augen auf und durch ! Lassen Sie diese Konstruktion von Ihren
Experten für Volkswirtschaft einmal mit unterschiedlichen Randbedingungen
rechnen. Ich verspreche Ihnen, Sie werden über die Ergebnisse staunen. Am
Ende werden Sie einsehen, dass wir um diese Art, das Problem zu lösen, gar
nicht herum kommen.

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