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Eine kurze Geschichte des /CL-Netzes

1981 Die Idee eines linken Kommunikationssystems für den deutschsprachigen Raum wird geboren: Der Lehrer und 68er Peter Capito (1940-2002) will über Computer und Telefon Lehrer, Schüler, Studenten und Uni-Dozenten vernetzen. Gemeinsam mit Gabriele Hooffacker gründet er die "aktion lehrer-pool".

1982 Ein kommerzieller Computerhersteller plagiiert die Idee und macht daraus ein Vertriebskonzept. Damit ist das Projekt fürs Erste gestorben.

1984 Zweiter Versuch: Einige Leute betreiben den "Falken-Computer-User-Club".

1986 Dritter Versuch: Gründung eines Juso-Computer-Clubs. Vierter Versuch, diesmal unabhängig: Wir verschicken das erste Flugblatt unter dem Namen "Sozialistischer Computerclub (SCC)".

1987 Die Mailbox Links in München geht als eine der ersten zehn Zerberus-Mailboxen ans Netz. Zur Finanzierung und Organisation des Mailboxbetriebs wird Kommunikation und Neue Medien e. V. gegründet. Beginn der Zusammenarbeit mit der "Bayerischen Hackerpost".

1988 Zerberus wird netzwerkfähig. Weitere Systeme, die mit Links vernetzt sind, gehen in Koeln, im Saarland und in Nürnberg ans Netz.

1989 Zeitschrift "links" verklagt Mailbox "Links". Der Verlag gewinnt den Prozess. Unser Name wird von Links geändert in Linksystem. Die Bretter des Linksystem-Datenbestandes erhalten ein Präfix: /Linksys. Weitere Linksysteme in Hannover, Mannheim, Loerrach und Aachen gehen ans Netz. Im August 1989 sendet die Bürgerrechtsbewegung der DDR unter dem Pseudonym ZENTRALE_GREIF ihr Gründungsdokument in die LINK-H. Zusammenarbeit im /Compost-/Linksys-Verbund.

1990 Als Overlay-Netz wird /Linksys von zahlreichen Zerberus-Mailboxen im ganzen Bundesgebiet mit angeboten. Neue Linksysteme in München, Hamburg, Berlin und Frankfurt gehen ans Netz. /Linksys ist jetzt auch in Mailboxen in der DDR, in Oesterreich und der Schweiz zu lesen.

1991 Umweltmailboxen und Linksysteme legen ihr Brettangebot zusammen. Die Texte aus dem Umwelt- und dem politischen Bereich stehen nun im gemeinsamen Verzeichnis /CL. Bei der Gelegenheit wird die Brettstruktur erweitert und verfeinert. Viele Teilnehmer des /CL-Netzes steigen um auf sogenannte "Points", die nach kurzer Onlinezeit bequemes Arbeiten offline erlauben.

1992 Zur Anbindung an die internationale Organisation APC wird der Verein "Comlink e. V." gegründet. Das /CL-Netz führt jetzt den Namen "Computernetzwerk Linksysteme", kurz /CL-Netz. Das Verzeichnis /CL wird inzwischen in rund 150 Systemen in der gesamten Bundesrepublik, in Oesterreich, der Schweiz, Italien und Jugoslawien verbreitet und erreicht an die 10.000 Teilnehmer. Gründung des "Münchener Medienladens".

1992 Die ersten mehrportfähigen /CL-Systeme gehen in München, Bielefeld, Berlin, Hamburg und Frankfurt ans Netz. Die ersten hauptamtlichen Mitarbeiter des /CL-Netzes werden eingestellt.

1993 /CL ist in über 200 Systemen in vielen europäischen Ländern zu lesen; es enthält Texte auf deutsch, italienisch, türkisch, serbokroatisch, englisch. Die Zahl der /CL-Teilnehmer liegt nach vorsichtigen Schätzungen bei mehr als 20.000 europaweit. Die Verbindung zum weltumspannenden Internet für alle CL-Systeme entsteht.

1994 /CL und APC Deutschland (Comlink) gehen eine strategische Partnerschaft ein. - Die neue Tarifstruktur der Telekom bestätigt die Überlegenheit des Offline-Reader-Konzepts mittels "Crosspoint" gegenüber reinen Online-Diensten. Chris Vogel wird zum CL-Koordinator gewählt.

1995 /CL setzt auf eigene Strukturen und grenzt sich vom Internet ab. Neue Softwareprodukte wie "Charon" (Pointprogramm unter Windows) erleichtern den Zugriff auf /CL. In verschiedenen Städten (z. B. Hamburg, Hannover, Bielefeld, Berlin, München) entstehen alternative Web-Server bei CL-Systemen. In Frohburg bei Leipzig entsteht das "Frohburger Medienhaus".

1996 Vor zehn Jahren ging das erste Linksystem in München ans Netz - zehn Jahre Kommunikation und Neue Medien e. V. /CL ist in neun europäischen Ländern (neu: CR, NL) für mehr als 100.000 Menschen zu lesen.

1999 Das Web-Angebot www.cl-netz.de entsteht

2001 Die Foren des /CL-Netzes sind per Web-Oberfläche lesbar.

2003 Der Bayerische Rundfunk filmt das /CL-Netz in den Räumen der Journalistenakademie in München (Sendung auf BR alpha).

2015 Das /CL-Netz wird zum historischen Netzdokument. Das Einstellen neuer Nachrichten ist nicht mehr möglich.